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Um die so wichtige Lebensenergie „Qi“ zu erzeugen führt der Übende einige Bewegungen in Verbindung mit der Atmung aus und konzentriert die entstehende Energie im so genannten Dan‑Tian, dem Energiezentrum ca.2‑3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Diese Technik nennt man Qi‑Sammlungsmethode. Über die so gesammelte Energie kann der Übende nun nach Belieben verfügen und sie in Körperregionen leiten die z.B. erkrankt, ermüdet oder verspannt sind; oder die einfach nur gestärkt werden sollen. Die Energie wird mit dem Geist gelenkt, jedoch kann sie nur mit einer harmonisierenden Atmung und einer guten Haltung frei fließen. Diese Technik nennt man Qi‑Lenkungsmethode. Es erfordert viel Disziplin und Ausdauer, aber wenn man täglich übt dann stellen sich ziemlich schnell die ersten Erfolge ein. Man verspürt schon nach kurzer Zeit ein angenehmes Wohlgefühl und der Körper wird ausgeglichener und entspannter. Die Sinne werden geschärft und man wird sensibeler für alles was um einen herum passiert. Der Organismus ist mit der Natur eng verbunden und im ständigen Austausch von Qi. Wenn der Übende diese Verbindung erkennt und auch willkürlich über den Energieaustausch bestimmen kann, dann ist er dem Tao ein ganzes Stück näher gekommen. Die Chinesen nennen dies Wu‑Chi, in das Unendliche eintauchen. Jedes Jahr finden eine Vielzahl von Seminaren statt, die ein stetiges Weiterbilden gewährleisten Infos unter www.tai‑chi‑ausbildung.de . Besonders erfreulich ist auch der hohe Teilnehmeranteil an Allgemeinbildenden Lehrern, Sportlehrer und Physiotherapeuten. Seminarleiter Bernd Höhle war sehr zufrieden mit der hervorragenden Beteiligung der Teilnehmer, welche das Seminar mit ein großen Applaus beendeten.
M. Kleinertz
Quelle: Martial Arts Association
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