Am kommenden Wochenende beginnt für die deutschen Säbelspezialisten in München nicht nur die Saison, einige wenige von ihnen können sich sogar Hoffnungen auf Peking 2008 machen.

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Im Damensäbel stellt sich die Situation ein wenig anders dar. Bei Team-Chef Eero Lehmann hat augenblicklich keine Fechterin eine Stammplatz-Garantie. „Derzeitig ist keiner gesetzt“, so der knappe Kommentar von Lehmann. Nach dem ernüchternden Abschneiden von St. Petersburg hofft Lehmann zudem auf mehr Druck von unten. „Jetzt bietet sich einigen Juniorinnen die Möglichkeit, in die Mannschaft hinein zu rutschen. So lange wir eine Minimal-Chance auf Olympia 2008 haben, werden wir für dieses Ziel kämpfen. Das geht nur mit Fechterinnen, die dafür alles geben“, fordert der Bundestrainer. Daher wird er München nutzen, um auch einige Juniorinnen unter die Lupe zu nehmen.
Nur Nicolas Limbach wird man am Wochenende in der alt-ehrwürdigen Sporthalle in der Häberlstrasse vergeblich suchen. „Er wird sich auf die bevorstehende Weltcup-Saison vorbereiten und daher aussetzen“, so Jo Rieg. Ansonsten werden alle anderen Deutschen Spitzenfechter in München auf der Planche stehen. Und sie werden das Turnier nicht auf die leichte Schulter nehmen, haben sich zudem einige starke Konkurrenten angesagt. Einer der interessantesten dürfte sicher der Ungar Zzolt Nemcik sein, der das große ungarische Säbel-Team anführt. Der will sicher auch die Siegprämie aus der bayerischen Hauptstadt mitnehmen.
Im Damensäbel haben alle deutschen Spitzen- Fechterinnen gemeldet. Trainer Lehmann hat somit einige Möglichkeiten, in Sachen Mannschaft genau hinzusehen.
Am Rande vermerkt werden sollte auch, dass der Gastgeber MTV immerhin sechs Säbelspezialisten/innen in’s Rennen schickt.
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| Foto: | fotolia_xavier_marest |
| Bericht: | Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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