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Aus der Bronze-Mannschaft von Athen 2004 beendete nur Daniel Strigel seine Karriere, während Jörg Fiedler und Sven Schmid als Verbliebene bisher mit wenig Erfolg um die Olympia-Qualifikation kämpften. Fest steht: Rang zehn in der aktuellen Weltrangliste reicht augenblicklich nicht für die Teilnahme in Peking. „Wir haben nicht mehr viel Zeit, daher werden wir auch kaum Experimente wagen. Letztendlich wird sich die Mannschaft aus den Einzel-Ergebnissen der kommenden Weltcup-Turniere selbst zusammenstellen“, so Bundestrainer Walter Steegmüller vorab. Für ihn ist derzeitig kaum jemand gesetzt. „Jörg Fiedler habe ich sicher auf der Liste, aber auch er muss das bestätigen“, erklärt der Heidenheimer weiter.
Der potentielle Kader hat sich in den kommenden Wochen zielstrebig vorbereitet. „Unsere fünf Kandidaten haben zusammen mit einer Reihe anderer Degenspezialisten gut trainiert. Zu Gute kam uns zudem das gemeinsame Trainingslager mit den Koreanern. Insgesamt habe ich viel Erfreuliches gesehen“, fasst der Bundestrainer die letzten Wochen zusammen.
Auf Reutlingen angesprochen, wird er deutlich: „Bellen können sie alle, jetzt müssen sie beißen. Und ich erwarte, vom ersten Turnier an 100 Prozent“.
Und inzwischen scheinen einige „Junge“ auf sich aufmerksam zu machen. Steffen Launer (Böblingen) stand in der jüngsten Vergangenheit genauso unter Beobachtung, wie Tran Te Mao, Emanuel Flierl (beide FC Tauberbischofsheim) oder Stephan Rein (Heidenheimer SB). „Da beginnen einige Druck zu entwickeln, dass kann nur positiv sein“, so Steegmüller.
Doch letzt endlich werden die Experten auf die kommenden Resultate von Jörg Fiedler, Sven Schmid, Martin Schmitt, Norman Ackermann (alle FC Tauberbischofsheim) und Christoph Kneip (Bayer Leverkusen) blicken.
„Es wird ein hartes Stück Arbeit, doch wir sind noch immer zuversichtlich“, bemerkt Steegmüller abschließend. In Reutlingen wird man genau hinschauen.
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| Bericht: | Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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