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Passabler Abschluss in Rovigo

Fotolia_scusi

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Mit zwei passablen siebten Rängen durch die Degen- und Florett-Teams der Mädchen verabschiedete sich die Deutsche Equipe von den Kadetten-Europameisterschaften in Rovigo.

Im Damedegen haderte Team-Chef Jochen Behr ein wenig: „Das war schon ärgerlich. Erst entzaubern die Mädchen Finnland mit 45:32, und dann verlieren sie gleich zwei Mal im Sudden Death gegen Frankreich und Israel. Doch die Mädchen haben gekämpft.

Das hat mir imponiert. Manchmal bleibt dir halt das Quäntchen Glück versagt“, so der Tauberbischofsheimer. Sina Dostert (Bonn), Jana Göhner (Osnabrück), Cheryl Jahn (Bonn) und Fleur Klingelberger (Mannheim) machten im Auftakt-Gefecht mit 45: 32 gegen Finnland kurzen Prozess. Im Viertelfinale folgte die erste knappe Niederlage gegen Frankreich (32:33), anschließend unterlag man auch Israel hauchdünn mit 33:34. Das letzte Gefecht um Rang Sieben gewannen die Vier gegen die Schweiz mit 45:39.

Mannschafts-Europameister wurde in dieser Disziplin Italien durch ein knappes 45:41 gegen Russland. Rang drei ging an Estland, die Frankreich mit 45:38 in Schach halten konnten „Schade“, meldet sich Behr nochmals zu Wort. „Die Vier waren nah dran und hatten das Zeug für eine Medaille. Sie können in jedem Fall auf internationalem Parkett mithalten“

Von diesem waren die Florett-Fechterinnen Hannah Fenger, Natascha Gollan (beide Moers), Inke Nehl (Quernheim) und Anne Sauer (Tauberbischofsheim) zumindest an diesem Tag ein wenig weiter entfernt. Nach einem klaren Auftaktsieg gegen Tschechien (42:21) folgte eine 36:44-Niederlage im Viertelfinale gegen die Mannschaft Ungarns. Nur noch um die Plätze 5-8 fechtend, mussten die Mädchen dann eine deutliche Niederlage gegen Polen (32:45) einstecken. Im abschließenden Gefecht gewannen Sauer und Co. gegen Großbritannien sicher mit 45:34 und belegten Rang Sieben in der Endabrechnung. „Teilweise wirkten die Mädels ein wenig unsicher in ihren Aktionen.

Europameister wurde Italien durch einen 45:32-Sieg gegen Frankreich. Rang drei ging an Russland, die Ungarn mit 45:38 besiegten. „So, wie bei den Großen, geben auch bei den Kadetten bereits Italien, Frankreich, Russland und Ungarn den Ton an. Daran müssen wir uns orientieren“, analysiert Jochen Behr sachlich.

Sein erstes Resümee fällt dennoch positiv aus. „Vor allem die erste Hälfte der EM mit den Einzelentscheidungen war aus deutscher Sicht sehr positiv. Bedenkt man, dass unsere jungen Athleten ihre erste internationale Meisterschaft gefochten haben, haben wir uns international ganz gut verkauft. In einigen Disziplinen, wie z.B. dem Säbel haben wir Fechter gesehen, die großes Potential haben und mit Leidenschaft zu Werke gegangen sind. An ihnen werden wir noch viel Freude haben, da bin ich mir sicher“, so Jochen Behr. Doch er hebt auch den Zeigefinger: „In anderen Disziplinen müssen wir aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren. Und auch auf die Mannschaftsdisziplinen müssen wir achten. Diese sollten zukünftig ein wenig mehr Beachtung finden“, analysiert der Tauberbischofsheimer. „Insgesamt“, so sein abschließendes Fazit „haben wir uns gegenüber dem vergangen Jahr gesteigert, haben hoffnungsvollen Nachwuchs. Jetzt geht es darum, sich auf die bevorstehenden Kadetten-Weltmeisterschaften vorzubereiten“.

Die Platzierungen:


Damendegen: 1. Italien, 2. Russland, 3. Estland, 4. Frankreich, 5. Israel, 6. Polen, 7. Deutschland, 8. Schweiz

Damenflorett: 1. Italien; 2. Frankreich ; 3. Russland; 4. Ungarn; 5. Ukraine; 6. Polen; 7. Deutschland; 8. Großbritannien

www.fechten.org

 

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