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Zuvor hatten Einzel-Weltmeisterin Britta Heidemann (Leverkusen), Imke Duplitzer (Bonn), Monika Sozanska (Heidenheim) und Marijana Markovic (Leverkusen) im Halbfinale gegen Gastgeber China mit 24:25 im "Sudden Death" verloren. Im Finale setzte sich das Team aus Frankreich gegen Gastgeber China durch. Wegen der Rotation der Mannschafts-Wettbewerbe starten die Degendamen bei den Olympischen Spielen in Peking im August wie auch die Florettherren nur im Einzel.
"Wir haben unterstrichen, dass wir mit berechtigten Chancen zu den Olympischen Spielen fahren", sagte der Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFB), Claus Janka. Bereits am Freitag hatten die Florettherren Platz zwei der Team-WM belegt.
Wegen Beschränkung auf zehn Olympia- Entscheidungen müssen zwei Mannschaften bei den Spielen 2008 pausieren. Sowohl die Degendamen als auch die Florettherren starten im August nur im Einzel. Bei den vorolympischen Testwettkämpfen im neuen Convention Centre von Peking, nur einen Steinwurf vom Olympiastadion entfernt, holte allein Deutschland zwei Medaillen.
Dem sicheren Sieg über Polen ging eine unglückliche Halbfinal- Niederlage gegen Gastgeber China voraus. "Das war ein billiger Treffer, aber das kann im Sudden Death passieren", kommentierte Janka das Scheitern von Schlussfechterin Heidemann. "Jetzt habe ich viermal WM-Bronze mit der Mannschaft gewonnen, lieber hätte ich im Finale gestanden", sagte Heidemann. Imke Duplitzer hatte im Viertelfinale beim 24:23 gegen Ungarn ebenfalls im "Sudden Death" noch den letzten Treffer gesetzt.
"Eine grandiose Leistung von Imke, die man hervorheben sollte. Auch von den anderen hat keine versagt, es war insgesamt ein Super-Auftritt", sagte Degen-Bundestrainer Manfred Kaspar. Zugleich haderte er mit der schwierigen Auslosung: "Das soll keine dumme Ausrede sein, aber wir standen auf der falschen Seite des Tableaus und bekamen es mit China und Ungarn knüppelhart."
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| Bericht: | Jochen Färber |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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