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Joppich und Kleibrink bärenstark

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Die deutschen Florettfechter Peter Joppich (Koblenz) und Benjamin Kleibrink (Bonn) haben rund zwei Monate vor den olympischen Entscheidungen in Peking ihre Top-Form eindrucksvoll demonstriert.

Die deutschen Florettfechter Peter Joppich (Koblenz) und Benjamin Kleibrink (Bonn) haben rund zwei Monate vor den olympischen Entscheidungen in Peking ihre Top-Form eindrucksvoll demonstriert.

Beim Herrenflorett-Grand-Prix „Copa Villa La Habana“ in der kubanischen Hauptstadt stellten beide mit den Rängen Eins und Fünf ihre Weltklasse wieder einmal unter Beweis.

Peter Joppich qualifizierte sich durch teils klare Siege gegen Michal Majewski (Polen/15:13), Gregory Koenig (Frankreich/15:9) und Radoslaw Glonek (Polen/15:13), für die runde der letzten acht. „Es kam, wie ich es fast befürchtet habe“, umschreibt Bundestrainer Uli Schreck (Bonn) die Situation. „Wieder einmal standen sich Peter Joppich und Benjamin Kleibrink schon im Viertelfinale gegenüber. Es wird Zeit, dass sich die Ranglisten-Positionen ändern und beide erst ab dem Halbfinale aufeinander treffen“, so der Bundestrainer weiter. Diesmal war es Peter vorbehalten, das Team-interne Duell mit 15:10 für sich zu entscheiden. Auch der Chinese Lei Sheng gefährdete den Koblenzer Joppich im Halbfinale nicht ernsthaft und unterlag 8:15. Die abschließende Finalpaarung lautete in der kubanischen Hauptstadt, wie auch bei der WM in St. Petersburg, Peter Joppich gegen Andrea Baldini (Italien). Und wie in St. Petersburg setzte sich der Koblenzer souverän gegen den Italiener mit 15:10 durch. Nicht nur Peter Joppich freute sich anschließend über den Grand-Prix-Sieg, der ihm wahrscheinlich nun den Weltranglisten-Platz Zwei einbringen wird. Auch Coach Uli Schreck war völlig aufgelöst: „Ein großartiges Ergebnis bei der Star-Besetzung. Zu Siegen ist immer etwas Besonderes. Und wenn Du dann noch zwei Leute ganz vorn hast, freut dich das umso mehr“.

Benjamin Kleibrink seinerseits zeigte sich ebenso stark, wie sein Mannaschafts-Kollege Joppich. Sichere Siege gegen Alexander Jorgensen (Dänemark/15:9), Igor Gridnev (Russland/15:6) und Terence Joubert (Frankreich/15:12) bescherten ihm den Einzug in die Finalrunde der besten Acht. Am gestrigen Abend fand er in Peter Joppich seinen Meister.

Peter Joppich dürfte mit diesem Sieg nun auf Weltranglisten-Platz Zwei zu finden sein, da die vor ihm stehenden Salvatore Sanzo (Italien) und Erwan le Pechoux (Frankreich) mit 17 und 33 patzten. Damit dürfte der Wunsch von Bundestrainer Schreck auf eine bessere Ranglisten-Platzierung für Joppich und Kleibrink kurz vor Peking vielleicht doch noch in Erfüllung gehen.

Die jungen deutschen Nachwuchshoffnungen Sebastian Bachmann (Tauberbischofsheim) und Marius Braun (Klarenthal) zogen sich mit den Plätzen 25 und 47 achtbar aus der Affäre.

Die Platzierungen: 1. Peter Joppich (Koblenz), 2. Andrea Baldini (Italien), 3. Simone Vanni (Italien), 3. Lei Sheng (China), 5. Benjamin Kleibrink (Bonn), 6. Choi Byung Chul (Korea), 7. Slavomir Mocek (Polen), 8. Stefano Barrera (Italien), 25. Sebastian Bachmann (Tauberbischofsheim), 47. Marius Braun (Klarenthal)

www.fechten.org

 

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