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Limbach „gambled“ in Las Vegas: Bronze

Michael Röder

Michael Röder

Nicolas Limbach wurde beim Grand Prix der Säbelfechter in Las Vegas Dritter. Der Dormagener hatte sich im Halbfinale vom Italiener Luigi Tarantino mit 15:6 eine „Klatsche“ eingefangen. Kurze Zeit nach dem verlorenen Halbfinale lächelte Nicolas Limbach wieder. „Das Gefecht gegen Tarantino lief zwar gar nicht gut, aber ich hatte auch keine Strategie“, so Limbach nach den Halbfinals in der Glücksspielstadt Las Vegas.

Taktisch besser vorbereitet sei der Weltranglistenerste in die Achtel- und Viertefinalkämpfe gegangen bestätigt ihm sein Coach Vilmos Szabo. „Gegen die chinesischen Säbelfechter hatte ich eine Strategie und die ist aufgegangen“, so Limbach. In beiden Fällen lag er zurück und wendete die Gefechte.

Mit dem Turnier in Las Vegas geht eine Serie von Turnieren auf dem amerikanischen Kontinent zu Ende. „Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden, wie die Turniere hier gelaufen sind“, freut sich Limbach. Das harte Stück Arbeit liegt nun erst vor ihm. Zeit zum Ausruhen bleibt kaum. In wenigen Tagen geht es zu den Europameisterschaften nach Kiew, wo Limbach lediglich im Einzel an den Start gehen wird. Die EM ist nicht nur Höhepunkt, sondern auch Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspiele in Peking.

Bis zum 12. August, der Tag, an dem in Peking die Säbelwettbewerbe ausgetragen werden, will sich Limbach dann auch eine Strategie für Tarantino oder einen Aldo Montano zurecht gelegt haben. Letzter hat das Turnier in Vegas gewonnen. Im Finale hatte sich Montano mit nur einem Treffer (15:14) gegen seinen Landsmann Tarantino durchgesetzt. Montano hatte im Halbfinale den Ungarn Aaron Szilagyi besiegt (15:10).

„Wir werden nach unserer Rückkehr noch einige Gegner-Analysen mit den Video-Aufzeichnungen der vergangenen Turniere machen und daraus unsere Schlüsse ziehen“, sind sich Szabo und Limbach einig. Vegas war wichtig, aber nur ein Schritt in Richtung Peking. Insofern können Coach und Schützling zufrieden den Rückflug nach Deutschland antreten.

Zufrieden war Szabo auch mit dem Abschneiden der weiteren deutschen Säbelfechter in Vegas. Björn Hübner (Tauberbischofsheim) kam auf Rang 16, Benedikt Beisheim (Dormagen) landete auf Platz 22, einen Rang vor Johannes Klebes (Tauberbischofsheim).

www.fechten.org

 

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