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Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz, der zur früheren Kolonialzeit in Brasilien entwickelt wurde, belegt ist die Existenz der Capoeira jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert. Die Capoeira wurde von afrikanischen Sklaven entwickelt, die sich gegen ihre Unterdrücker wehren wollten, es wurde ihnen jedoch verboten Waffen zu tragen oder eine Kampfkunst zu erlernen, so entwickelten sie die Capoeira als einen Kampfsport der als Tanz getarnt ist. 3 Elemente sind für die Capoeira sehr wichtig: Der Kampf, die Musik und die Roda ( Kreis indem immer 2 Leute kämpfen und andere Musik machen ).Der Workshop war sehr vielfältig gestaltet, als eine Art Willkommensgruß wurde zunächst Musik, auf brasilianische Art, von den 6 Leitern des Workshops gespielt und es war nahezu unmöglich bei den rhythmischen Melodien ruhig stehen zu bleiben. Anschließend wurde man einander vorgestellt und ein Aufwärmtraining und ausgeprägtes Dehnen, jeweils zu zweit, sollte uns auf die folgenden Herausforderungen vorbereiten. Zunächst wurden wir in Gruppen mit 2-3 Teilnehmern eingeteilt und von einem der Leiter trainiert. Wir erlernten zuerst die Ginga, eine tänzerische Grundbewegung aus der alle anderen Bewegungen folgen. Danach wurden Grundbewegungen wie die Esquiva, eine Ausweichbewegung bei der man zu einer Seite geduckt ausweicht und mit dem Arm mögliche Angriffe abblockt, oder die Cocorinha, eine Ausweichbewegung bei der man in die Hocke geht und sich mit beiden Armen vor Angriffen schützt, beigebracht. Auch Tritte die denen des Tae-kwon-do, Karate und Kickboxen teilweise ähneln haben wir erlernt. Zum Ende des Trainings, als alle Teilnehmer ein gewisses Grundkenntnis erlernt hatten, haben wir mit allen Anwesenden eine Roda gebildet und unsere neu-erlernten Kenntnisse unter Beweis gestellt, indem wir mit den Fortgeschrittenen kämpften. Man kann sagen, dass es in einem Kampf, der in der Capoeira allerdings oft Spiel genannt wird, keinen Moment gibt indem nicht der ganze Körper in Bewegung ist. Von anderen Kampfsportarten unterscheidet sich Capoeira natürlich vor allem durch die tänzerische Anmut und den Rhythmus in den Bewegungen, es kommt weniger auf die Schnelligkeit an, als auf den Rhythmus. Außerdem basiert die Capoeira sehr auf Ausweichmöglichkeiten als Verteidigung. Für den krönenden Abschluss sorgten die Leiter des Capoeira-Workshops, indem sie uns dazu animierten, einige leicht zu erlernende Capoeira-lieder mitzusingen und zu spielen. Schlussendlich hat uns der Workshop sehr gut gefallen und es wurde beschlossen, dass dies bestimmt nicht die letzte Teilnahme an einem solchen war.
| Bericht: | M. Kleinertz |
| Quelle: | Martial Arts Association - International |
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