
D. Jivikina
Der in Bremerhaven lebende und in der Budo Akademie Dorum lehrende Karatesportler erfuhr die Würdigung für sein bisheriges Karate-Lebenswerk. „Ein Leben für den Karatesport.“ Karate, die Kampfkunst die in ihren vielen Facetten und hinter ihren vielen verschiedenen Gesichtern unter anderem, vorurteilsfrei auch zum Kampfsport mutiert ist und dessen Philosophie nur in einer lebensbegleitenden Ausführung ausgelebt werden kann.
Bernhard Keller: „Man kann Karate nicht erlernen, man muss es leben!“
Die JKA Tokio hat zum Beispiel zur Zeit weltweit 18 Träger des 7.Dan in ihrer Dan-Rolle für Ausländer eingetragen. Dazu gehören unter anderem Osamu Aoki, JKA Nationaltrainer Spanien (Ki-Speziellfach), Koichi Sugimura, JKA Nationaltrainer Schweiz, und JKA Kontinenttrainer (Süd Afrika) Stan Schmidt. „Mit einer tiefen Verbeugung und allergrößtem Respekt sowie voller Dankbarkeit möchte ich mich bei meinen von der Takushoku Universität Tokio ausgebildeten Trainern/Lehrern für die 41 Jahre Karatestudium bedanken.“ Zu ihnen gehörten zum Beispiel der JKA Europatrainer und JKA Nationaltrainer Herr Hideo Ochi 8.Dan sowie der 2006 verstorbene Welttrainer Professor Tetsuhiko Asai 9.Dan JKA und JKS (Technischer Direktor der JKA bis 1990). An der Takushoku Universität studierten sie und erlernten das Karate. Ebenfalls gehörte zu Bernhard Keller seinen Trainern Shihan Keinsoke Enoeda 9. Dan, Chairman JKA Europa. Enoeda verstarb 2003, er war Chairman der Europäischen Karate Union und Cheftrainer des Englischen Karate Verbandes KUGB und der JKA Europa. Die WUKO (World Union of Karate-Do Organisation) bestätigte die Würdigung und Prüfung. Dazu möchte Bernhard Keller am Rande bemerken, dass erst am 10. April 1957 die JKA als erste Karate-Vereinigung vom japanischen Bildungsministerium (seit 2001: Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie) anerkannt wurde, wodurch wiederum die Kooperation mit japanischen Universitäten überhaupt erst ermöglicht war oder wurde. Der Deutsche Karate Bund wurde beispielsweise ab 1967 vom JKA-Instruktor Kanazawa Hirokazu 10.Dan geleitet und 1970 von Ochi Hideo übernommen, der bis heute (Stand: 2009) Chief Instructor des Deutschen JKA-Karate Bundes ist. (Herr Ochi war unter anderem Nationaltrainer des DKB = Deutscher Karate Bund, DKV = Deutscher Karate Verband, DJKB= Deutscher JKA Karate Bund) „Mit der Qualifikation eines Orange-Gurt trainierte ich bereits bei Kanazawa und erlebte den Wechsel zu Shihan Ochi vor 39 Jahren mit.“
Der Nationaltrainer und JKA Instruktor Kanazawa kehrte 1970 nach Japan zurück und übergab sein Amt an JKA Instruktor Hideo Ochi, Bottrop (beide von der Takushoku Universität Tokyo).
„Seither trainierte ich bis zum 5.Dan JKA bei Hideo Ochi (jetzt 8.Dan). Unter ihm absolvierte ich meine Ausbildung bis zum 5.Dan JKA mit Eintrag in die JKA Dan-Rolle, für ausländische Ausbilder.“ Dies ist die höchste Auszeichnung die die JKA (Japan Karate Association) für Nichtjapaner vorsieht.
Meinen ganzen Einfluss habe ich in die Vereinigung aller Karateverbände, vor allem für die in der Bundesrepublik Deutschland, eingesetzt. Eine große Kraftanstrengung Die Teilverbände DJB SeKa (Deutscher Judo Bund Sektion Karate), die DKU (Deutsche Karate Union) den DKB (Deutscher Karate Bund), sowie die Goju-Kai, Wado-Kai und der Deutsch-Japanische Karateverband können auf eine kanalisierte, autonome Stimme und zwar die des DKV zurückblicken. Professor Asai gemeinsam mit dem Vize-Minister der russischen Staats-Duma für Finanzen und Steuern, Herr Valerie Galischenko ermöglichte mir wöchentliche Trainingsintervalle in Form eines einjährigen Stipendiums für meine Weiterbildung im Karate in Tokio. Professor Asai hatte mir, durch seinen schon damals mit der JKL Japan Airlines geschlossenen Förder(Sponsoren)-vertrag diese Flüge nach Japan ermöglicht. Der Vize-Minister der Staats-Duma ehrte mich bereits 2003 in Moskau für mein Karatesport-Arrangement in Russland. In Russland traf ich schon früh, bereits vor 14 Jahren, auf Professor Asai und den JKA Europatrainer Enoeda, wodurch eine enge Freundschaft entstand. Gemeinsam betrieben wir den Aufbau des Karate in Russland. Der Welttrainer Professor Asai verstand schnell, dass es in Russland wichtig wurde nicht nur das Shotokan-Karate sondern alle Stilrichtungen des Karate zu fördern. Er etablierte unter anderem die JKS (Japan Karate Shotorenmei). Damals hatten sich in die Russische Karate Föderation bereits mehe als 500.000 Mitglieder (jetzt mindestens über eine Million Mitglieder) eingeschrieben.“ Die Russische Nationalmannschaft -Jugend- war 2002 auch in die Bremerhavener „Walter-Kolb-Halle“ zum Länderkampf mit der Deutschen JKA B-Mannschaft zu Gast. Gemeinsam mit den Redakteuren einiger Moskauer Pressevertreter und dem Moskauer Fernseh-Sender „Etage 6“. Der Bremerhavener Stadtrat für Sport Wilhelm Behrens begrüßte nicht nur die Leute von der Moskauer Presse, dem TV-Team sowie die Mannschaften sondern auch den Stadtrat für Sport aus Moskau-Dmitrov Herrn Sergej Spivak. Insgesamt haben die Russischen Nationalmannschaften weltweit in allen Karate Spitzenverbänden den internationalen Anschluss gefunden. Der Vize-Minister übernahm alle weiteren Kosten dieser Japan Reisen und unterstützte so meine weitere Ausbildung und Vorbereitung zum 7.Dan in Tokio. 2008 hieß es also 6 mal hintereinander alle zwei Monate für 5 Tage nach Tokio und wieder zurück. Dies war zwar ein hartes Brot, hat sich für mich aber völlig ausgezahlt.“ Bernhard Keller hat nicht nur eine Prüfer-Lizenz für Dan-Träger und die Weltkampfrichter-Lizenz inne, sondern wurde von der World Union of Karate-Do Federation in den Organisationsrat, der für internationale/weltweite Veranstaltungen (offizielle EM und WM) zeichnet, in das Department Europa berufen. Bernhard Keller gehört den Weltverbänden mit den Kürzeln JKA = Japan Karate Association (rein Shotokan), der WUKO = World Union of Karate-Do Organisation direkt an und als Mitglied des DKV = Deutscher Karate Verband der WKF = World Karate Federation. Über den DJKB war er Mitglied in der WKC = World Karate Confederation. Eine weitere Direktmitgliedschaft besteht in der World Union of Karate-Do Federation. „Aus den nationalen und internationalen Uneinigkeiten der Bundes- und Weltverbände halte ich mich heraus. Ich versuche immer noch mein Karate nach den Philosophien des Begründers -Gichin Funakoshi- auszurichten, zu leben und zu lehren.“
Meine wichtigsten Trainer und Karatelehrer, von denen ich am meisten mitgenommen habe waren:
Hirokazu Kanazawa 10.Dan, lebende Karate Legende (trainierte unter Gichin Funakoshi und Masatoshi Nakayama)
Professor Tetsuhiko Asai 9.Dan, JKA/JKS Welttrainer, 2006
Keinsoke Enoeda 9.Dan, JKA Nationaltrainer England, 2003
Hideo Ochi 8.Dan, JKA Nationaltrainer Deutschalnd
Die meisten Trainer von Bernhard Keller graduierten an der Takushoku Universität Tokio (Bunkyo).
Auf dem Foto zu sehen Bernhard Keller, 7.Dan.
Bericht:
Dina Jivikina
Lotjeweg 86 A
0471-412637
27578 Bremerhaven
| Bericht: | Dina Jivikina, Bernhard Keller, 7.Dan. |
| Foto: | Dina Jivikina, Bernhard Keller, 7.Dan. |
| Quelle: | Dina Jivikina, Bernhard Keller, 7.Dan. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|

Hojo-Undo und Schlagkombinationen - Ist ein Karateka für den Ernstfall vorbereitet oder kann man ihn leicht zu Boden reißen? Schlägereien erfordern technische und physische Fähigkeiten, die durch lange Luftschläge nicht erlangt werden können. Das Buch schließt die Lücke zwischen kontaktlosem Sportkarate und brutalen Straßenkampfbedingungen.
Dieses Jahr findet am 19. – 20.11.2011 unser zweites Kyusho-Seminar in Zittau statt.
Am Samstag, 26.11.2011 findet in Wiesbaden im NIBUKAI- Zentrum für asiatische Kampfkünste der Landeslehrgang der Deutschen Kampfkunst Föderation (DKKF) statt. Klaus Härtel, 9.Dan Jiu- Jitsu und erster Vorsitzender des Verbandes kommt extra aus Kiel nach Wiesbaden um diesen Lehrgang im Aiki- Jitsu und Small-Circle Jiu- Jitsu zu geben.
05 to 09 October, 2011 - Der Bremerhavener Ehrenpräsident der DRKC/WUKF-Germany, Bernhard Keller, 7. Dan, freute sich über die erkämpfte Bronze Medaille und eine Reihe von vorderen Platzierungen (5ter und 7ter Rang) des deutschen Karate National-Teams der 6 bis 20 jährigen, die wieder auf internationalem Niveau und in der Karate Weltspitze,...
