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Gelungene Generalprobe für deutsche Florett-Damen

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Die deutschen Florettfechterinnen haben gut 14 Tag vor dem Start der Europameisterschaften in Plovdiv eine erfolgreiche Generalprobe abgeliefert.

Beim Weltcup in Dallas (USA) schafften mit Carolin Golubytskyi, Katja Wächter und Anja Schache (alle Tauberbischofsheim) gleich drei deutsche Fechterinnen den Sprung in die Finalrunde des stark besetzten Turniers.


Für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht sorgte dabei Carolin Golubytskyi. Die in Dallas alte Stärke bewies. Annie-Claude Therrien (CAN) unterlag im Auftaktgefecht gegen die 23-jährige deutlich mit 6:15. Im Achtelfinale setzte sich Golubytskyi gegen die starke Italienerin Claudia Pigliapoco mit 8:7 durch. Im folgenden Viertelfinale stand Carolin dann ihrer Vereinskollegin Katja Wächter gegenüber, gegen die sie sich deutlich mit 15:8 durchsetzen konnte. Im anschließenden Halbfinalkampf musste sie sich dann der Weltranglisten-Vierten, Arianna Errigo (ITA) mit 11:15 geschlagen geben. Katja Wächter ihrerseits hatte auf dem Weg in die Finalrunde von Dallas Hayley Reese (USA) klar mit 15:3 bezwungen und sich anschließend gegen Delila Hatuel mit 15:8 durchgesetzt. Auch die dritte Deutsche Florettspezialistin, Anja Schache, stellte ihre gute EM-Form unter Beweis. Sie eliminierte in Folge die Russinnen Viktoria Kozyreva (15:4) und Olga Lobyntseva (6:5). Im Viertelfinale unterlag Schache mit 6:15 gegen die spätere Gesamt-Zweite Benedetta Durando (ITA).

„Unsere Mädchen sind fit. Das haben sie hier deutlich bewiesen“, erklärte Bundestrainer Lajos Somodi (Tauberbischofsheim) anschließend. „Nach der gelungenen Generalprobe hoffe ich natürlich nun auf ein gutes Abschneiden bei der EM. Drauf haben es die Mädchen in jedem Fall“, so Somodi weiter. Die drei deutschen Finalistinnen finden sich zudem auch unter den Top 16 der aktuellen Weltrangliste wieder. Carolin Golubytskyi belegt dort Position sechs, gefolgt von Katja Wächter. Anja Schache punktete sich auf Rang 16. Und auch in der Mannschaft machten die Mädchen einen gewaltigen Sprung nach vorn. Vor Jahresfrist noch auf Rang sieben stehend, marschierten sie inzwischen auf Platz vier. „Das war nicht nur für das Selbstbewusstsein wichtig, auch wenn es um das Setzen bei internationalen Höhepunkten geht“, erklärt Somodi. „Wir gehen damit den starken Nationen am Anfang aus dem Weg und können auch mal in Richtung Podestplatzierung schauen“, zeigt sich Somodi in Sachen Mannschaftsplatzierungen zurückhaltend, aber optimistisch.

Den Sieg sicherte sich in Dallas Arianna Errigo, die sich im Finale gegen ihre Landsfrau Durando mit 25:10 behauptete.

Roxanne Merkl (Leverkusen) erreichte als vierte deutsche Vertreterin Rang 22 in Dallas. Sie schied nach einer 13:15-Niederlage gegen Aida Chanaeva (RUS) im 32-er Tableau aus.

Die Platzierungen: 1. Arianna Errigo (ITA), 2. Benedetta Durando (ITA), 3. Carolin Golubytskyi (Tauberbischofsheim), 3. Elisa di Francisca (Italien), 5. Katja Wächter (Tauberbischofsheim), 6. Valentina Cipriani (ITA), 7. Anja Schache (Tauberbischofsheim), 8. Julia Birioukova (RUS), 22. Roxanne Merkl (Leverkusen)

www.fechten.org

 

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