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„Einige unserer Athleten stehen erst seit einem Monat im intensiven Training. Insofern ist Luxemburg mehr als nur eine Standortbestimmung“, erklärte vorab Artur Wojtyczka, verantwortlicher Nachwuchsbundestrainer Herrenflorett. Neben „seinem“ Schützling Andre Sanita (Bonn), immerhin Dritter der Kadetten-WM, empfahl sich der erst 15-jährige Mark Perelmann (Mannheim) beim „Challenge J.-B. Coulon“.
Perelmann marschierte souverän in die Finalrunde von Luxemburg und bezwang im rein deutschen Duell Andre Sanita klar mit 15:10. Erst im Finale musste sich der Mannheimer dem Ungarn Mate Hari mit 10:15 geschlagen geben. Rang zwei bedeutete für ihn das beste Ergebnis seiner noch jungen internationalen Karriere. Mit Platz drei durch Andre Sanita holten die Deutschen eine zweite Podestplatzierung, Moritz Kröplin (Bonn) verpasste mit Position 10 nur knapp eine Finalplatzierung. „Durch den zweiten Platz in Luxemburg hat Mark gezeigt, dass nicht das Alter, sondern der vor Allem nötige Trainingsfleiß und die dahintersteckende Leidenschaft zu großen Erfolgen führen können“, lobte anschließend Wojtyczka. Ähnlich selbstbewusst präsentierten sich die deutschen Herrendegen-Fechter. Benjamin Kremer (Solingen) qualifizierte sich auf Anhieb für das Finale von Luxemburg, unterlag erst im Halbfinale dem späteren Sieger Teemu Seeve (FIN) 12:15. Mit dem jungen Reinhard Weidlich (Frankfurt) schaffte ein weiterer Deutscher den Sprung in die Finalrunde. Er belegte nach einer 7:11-Niederlage gegen Pascal Heidecker (CAN) Platz acht im Gesamtklassement. Der Solinger Falk Spautz erreichte in Luxemburg Rang Neun. Der Finne Seeve setzte sich im abschließenden Finale gegen Heidecker mit 15:13 durch. Überraschend stark zeigten sich in Luxemburg die deutschen Florettfechterinnen. Natascha Gollan (Moers) und Marike Wegener (Jena) machten beim Junioren-Weltcup gar den Sieg unter sich aus. Gollan setzte sich im Finale gegen die Jenenserin knapp mit 15:13 durch. Zuvor konnte sie im Halbfinale ihre Vereinskollegin Hannah Fenger mit 15:10 bezwingen. Mit Miriam Ahrends (Mainz) erreichte eine weitere deutsche Fechterin die Finalrunde von Luxemburg. Sie verlor ihr Viertelfinale gegen die spätere Siegerin Natascha Gollan zwar mit 3:15, dürfte sich aber dennoch im Notizbuch von Bundestrainer Lajos Somodi verewigt haben. Nicht weniger als drei weitere Florettspezialistinnen aus Deutschland schafften neben Gollan, Wegener und Co. den Sprung unter die besten 16. Lajos Somodi wird es mit einiger Freude zur Kenntnis genommen haben.
Die Platzierungen:
Damenflorett: 1. Natascha Gollan (Moers), 2. Marike Wegener (Jena), 3. Irina Elesina (RUS), 3. Hannah Fenger (Moers), 5. Regina Binet (HUN), 6. Miriam Ahrends (Mainz), 7. Katarina Pokorna (SVK), 8. Iman Kulhanek (NED), 9. Franziska Schmitz (Bonn), 15. Lea Seethaler (Weinheim), 16. Eva Hampel (Kempten)
Herrenflorett: 1. Mate Hari (HUN), 2. Mark Perelmann (Mannheim), 3. Theodoros Nakis (GRE), 3. Andre Sanita (Bonn), 5. Davids Gasilovskis (LAT), 6. Yoav Azerrad (ISR), 7. Johannes Poscharnig (AUT), 8. Filip Kiil (DEN), 9. Moritz Kröplin (Bonn) 13. Niklas Parchatka (Bonn/I), 13. Konstantin Ahrends (Mainz) Herrendegen: 1. Teemu Seeve (EST), 2. Pascal Heidecker (CAN), 3. Benjamin Kremer (Solingen), 3. Marco Fichera (ITA), 5. Jonathan May (GBR), 6. Christophe Lavoie (CAN), 7. Michal Cupr (CZE), 8. Reinhard Weidlich (Frankfurt), 9. Falk Spautz (Solingen), 19. Maximilian Keck (Heidenheim).
| Foto: | © pixelio_pgm / PIXELIO, www.pixelio.de |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, O.Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund, O.Wolf |
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