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WM Antalya: Säbelfrauen überraschen

fotolia_xavier_marest

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Bereits in der Qualifikation vor drei Tagen deuteten die deutschen Säbelfrauen ihre Stärke an. Fast wären es sogar Finalplätze am heutigen Tag geworden.

„Das sich Sibylle Klemm und Alexandra Bujdoso bereits im 64-er Tableau gegenüberstanden, war natürlich schon ein wenig Pech. Doch das gleich drei Mädchen bis in das Achtelfinale vorstoßen, hat uns schon gefreut“, berichtet nach dem Ende der Säbelentscheidung Bundestrainer Eero Lehmann.


Der konnte erfreut beobachten, wie sich „seine Mädchen“, in die Runde der letzten 16 kämpften. Anna Limbach (Dormagen), zeigte sich in Antalya ebenso selbstbewusst, wie auch ihre Teamkolleginnen Alexandra Bujdoso (Koblenz) und Stefanie Kubissa. WM-Debütantin Anna Limbach setzte sich zuerst sicher gegen Wai Sum Au Yeung (HKG) mit 15:11 durch, eliminierte anschließend die Kanadierin Olga Ovchinnikova 15:13. Ganze zwei Treffer fehlten ihr im Achtelfinale zum Einzug in die Finalrunde. 13:15 musste sie sich der Ukrainerin Olena Khomrova am Ende beugen. Ihrer Vereinskollegin Stefanie Kubissa „flatterten“ nur am Anfang gegen die Chinesin Bao Yingying ein wenig die Nerven. „Kubi“ besann sich und setzt sich gegen die an Nr. 13 gesetzte Bao mit 15:14 durch. Es folgte ein sicheres 15:12 gegen Joanna Hutchison (GBR), ehe sie im 16-er Tableau der Russin Ekaterina Diatchenko hauchdünn mit 13:15 unterlag. Alexandra Bujdoso machte nach ihrem Auftaktsieg gegen Sibylle Klemm mit der Französin Solenne Mary wenig Federlesen und setzte sich klar mit 15:9 durch. Sie blieb im Achtelfinale anschließend an der Weltranglisten-Dritten, Sophia Velikaia (RUS) mit 8:15 „hängen“. „Schade“, so Lehmann anschließend. „Wir waren gleich zwei Mal an der Finalrunde dran. Wir haben aber gesehen, dass wir auch im Damensäbel mit den anderen, führenden Nationen auf Augenhöhe sind“, ergänzt er. In der vergangenen Saison hatten sich Kubissa, Limbach und Co. bereits mehrfach mit Top-Platzierungen gezeigt und die positive Entwicklung im Damensäbel angedeutet. „Wir haben in den letzten Monaten intensiv gearbeitet. Jetzt haben die Mädels gezeigt, dass sie bedeutend mehr drauf haben“, freut sich Lehmann über das Abschneiden seines Teams. „Ich habe für die Mannschaft natürlich ein gutes Gefühl und denke, dass die vier auch da zulegen werden“, blickt er abschließend voraus. Fast erwartungsgemäß lautete das Finale von Antalya Weltranglisten-Erste gegen Zweite. Und wie erwartet setzte sich die Olympiasiegerin Mariel Zagunis (USA) gegen die Europameisterin Olga Kharlan (UKR) mit 15:6 durch.

Die Platzierungen:
1. Mariel Zagunis (USA),
2. Olga Kharlan (UKR),
3. Carole Vergne (FRA),
3. Orsolya Nagy (HUN),
5. Sophia Velikaia (RUS),
6. Ekaterina Diatchenko (RUS),
7. Olena Khomrova (UKR),
8. Bogna Jozwiak (POL),
11. Anna Limbach (Dormagen),
13. Alexandra Bujdoso (Koblenz),
16. Stefanie Kubissa (Dormagen),
37. Sibylle Klemm (Tauberbischofsheim)

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