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Das mit dem WM-Titel wird wohl noch einige Tage dauern“, fügt er hinzu. Für seinen Trainer Vilmos Szabo war der Erfolg kein Zufall. Limbach präsentierte sich von Beginn an souverän in Antalya, ließ keine Zweifel an seinen Siegambitionen aufkommen. „Schon vor Wochen haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet“, erläutert sein Trainer Vilmos Szabo. „Dazu gehörte, dass wir seine letzten Turniere akribisch ausgewertet, Video-Analyse betrieben haben. Nico war heute perfekt eingestellt und hat sich selbst belohnt“, ergänzt er. Limbach eliminierte alles, was ihm heute gegenüber stand. Dimitri Lapkes (BLR/15:11), Olympia-Vierter von Athen war ebenso ohne Chance, wie anschließend Oh Eun Seok (KOR/15:10) und im Halbfinale der Italiener Luigi Tarantino (15:9). Im abschließenden Finale konnte sein Gegner Rares Dumitrescu (ROM) noch bis zur Mitte des Gefechts mithalten. Danach focht nur noch Limbach und sicherte sich mit einem fulminanten Endspurt den ersehnten Titel. „Ich war heute zu 100% auf Fechten eingestellt, habe alles andere ausgeblendet. Das war ein wesentlicher Grund für meinen Erfolg“, erklärt Nicolas Limbach. Und er fügt hinzu: „Es ist aber nicht nur mein Erfolg, es ist der Erfolg meines Trainer-Teams, die einen ebenso großen Anteil hatten“. Während Limbach in das Finale förmlich durchmarschierte, blieb den weiteren deutschen Vertretern heute der Erfolg versagt. Björn Hübner, Johannes Klebes (beide Tauberbischofsheim) und Benedikt Beisheim (Dormagen schieden bereits in der Runde der letzten 32 aus. Für sie standen im Endklassement die Ränge 20 für Björn Hübner, 28 für Benedikt Beisheim und 31 für Johannes Klebes zu Buche. Etwas Pech hatte am heutigen letzten Tag der Entscheidungen Degen-Olympiasiegerin Britta Heidemann. Als klare Favoritin gehandelt, machte ihr im Viertelfinale die Ukrainerin Anfisa Pochkalova einen Strich durch die Rechnung. Britta Heidemann selbst erklärt: „Klar hatte ich heute eine Chance auf eine Medaille, zumal ich durch meinen guten Lauf keinen Druck verspürt habe. Doch egal, wie erfolgreich man ist, irgendwann kommt man mal in die Region, wo man eben mal verliert“. Rang fünf und damit ein letztendlich gutes Ergebnis kann die Olympiasiegerin für sich verbuchen. Weniger erfolgreich zeigten sich in Antalya die weiteren deutschen Degenfechterinnen. Monika Sozanska (Heidenheim) schied nach einer deutlichen 6:15 Niederlage gegen Jung Hyo-Jung (KOR) bereits im 64-er Tableau aus. Auch Marijana Markovic (Leverkusen) verlor in der gleichen Runde. Sie unterlag der Italienerin gegen Cristiana Cascioli knapp mit 10:12. Und auch Imke Duplitzers Finalträume waren nach einer 9:15-Niederlage gegen Yana Shemyakina (UKR) frühzeitig geplatzt. Die drei deutschen Degenspezialistinnen reihten sich am Ende auf den Rängen 34,35 und 17 ein. Degen-Weltmeisterin wurde in Antalya Lubov Shutova (RUS), die im Finale Sherraine Schalm (CAN) mit 9:8 besiegte.
Die Platzierungen:
Damendegen:
1. Lubov Shutova (RUS),
2. Sherraine Schalm (CAN),
3. Anfisa Pochkalova (UKR),
3. Sonja Tol (NED),
5. Britta Heidemann (Leverkusen),
6. Laura Flessel-Colovic (FRA),
7. Xu Anqi (CHN),
8. Danuta Dmowska (POL),
17. Imke Duplitzer (Bonn),
34. Monika Sozanska (Heidenheim),
35. Marijana Markovic (Leverkusen)
Herrensäbel:
1. Nicolas Limbach (Dormagen),
2. Rares Dumitrescu (ROM),
3. Tamas Decsi (HUN),
3. Luigi Tarantino (ITA),
5. Aldo Montano (ITA)
6. Gelu Florin Zalomir (ROM) ,
7. Oh Eun Seok (KOR),
8. Vladimir Lukashenko (UKR),
20. Björn Hübner (Tauberbischofsheim),
28. Benedikt Beisheim (Dormagen),
31. Johannes Klebes (Tauberbischofsheim)
| Foto: | fotolia_xavier_marest |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, O.Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund, O.Wolf |
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Am Samstag, 04.03.2012 veranstaltet das Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschland e.V. (TQN) in Hamburg ein weiteres Seminar zur Schiedsrichterausbildung in den Bereichen Taijiquan und Tui Shou.