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Degen-Junioren kämpfen um DM-Titel

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Frankfurt am Main ist am kommenden Wochenende Schauplatz der Deutschen Juniorenmeisterschaften im Damen – und Herrendegen. Aufmerksamer Beobachter der Nachwuchsszene wird dann auch Fachbereichstrainer Walter Steegmüller (Heidenheim) sein.

„Im Herrendegen geht es am Sonnabend nicht nur um den Titel und Platzierungen, erst nach den Einzelentscheidungen erfolgt die endgültige Nominierung für die Junioren-EM in Odense“, erklärt der einstige Bundestrainer Herrendegen. „Die Konkurrenz in dieser Waffe ist erfreulicherweise größer geworden. Und nicht nur das, unsere Jungs haben auf die internationale Spitze aufgeschlossen und halten fleißig mit. Das wird unsere Entscheidungen nicht einfach machen“, ergänzt Steegmüller. Dabei bleibt der 53-jährige zurückhaltend: „Die ersten sieben, acht oder neun haben das Zeug, zur EM zu fahren. Nur vier können wir mitnehmen. Ich gehe davon aus, dass die Besten von Frankfurt auch den Weg nach Odense antreten werden. Fehler kann sich am Sonnabend keiner leisten“, fügt er hinzu.


Dagegen ist im Damendegen die Nominierung für die JEM zwar in „trockenen Tüchern“, doch um den Titel wird ein heftiger Kampf entbrennen. Vor allem die Bonner und Heidenheimer Fechterinnen machen national und international immer wieder auf sich aufmerksam. Einige von ihnen, wie zum Beispiel Cheryl Jahn (Bonn) oder Ricarda Multerer (Heidenheim) mischen schon fleißig bei den Aktiven mit. Aber auch der Nachwuchs aus Berlin, Waldkirch, Tauberbischofsheim oder Leverkusen gibt gewaltig Gas. „Wir können erfreut feststellen, dass sich im Degen insgesamt einiges bewegt. Die jungen Sportler sind ehrgeizig und zeigen unbedingten Willen. Nur so kannst Du ganz vorn mitmischen“, stellt Walter Steegmüller erfreut mit. „Es zeigt sich immer wieder. Wenn das Umfeld für die Sportler stimmt und funktioniert, die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Nachwuchsbundestrainern wirkt, folgen Erfolge fast zwangsläufig“, so Steegmüller weiter.

Dabei kann der Heidenheimer, der inzwischen auf eine fast 30-jährige Berufserfahrung zurück blickt, auf eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Heimtrainern, Bundestrainern und Wettkampfmanagern verweisen. „Die Umstrukturierungen im Verband zeigen tatsächliche Erfolge. Jetzt kommt es darauf an, nicht nur um Finalplätze, sondern um Medaillen bei internationalen Höhepunkten mitzufechten. Und sie müssen auch in nächster Zeit unseren Aktiven Paroli bieten“, blickt er abschließend voraus. Damit bekräftigt Steegmüller die Forderung von Sportdirektor Manfred Kaspar, der nach der WM forderte: „Bis zu den Olympischen Spielen 2012 sollte in jeder Waffe mindestens ein junger Fechter aus dem Nachwuchsbereich in der Nationalmannschaft angeklopft haben“.

In Frankfurt ist da vielleicht schon einer der London-Kandidaten zu sehen. Die Mannschafts-WM- Dritte von Antalya, Imke Duplitzer, wird als aufmerksame Beobachterin vor Ort jedenfalls genauestens hinschauen.

www.fechten.org

 

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