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„Das war schon ein kurioses Gefecht. Andre ist der eigentliche Sieger. Wir mussten uns gleich mehrfach über den Obmann und seine Entscheidungen wundern“, ärgerte sich sein Coach anschließend. Dennoch war er am Ende des Tages zufrieden. „In der letzten Saison bei der Kadetten-EM- und WM jeweils Bronze, jetzt bei den Junioren auf Anhieb Silber, das kann sich sehen lassen“. Bei Andre stimmte in Odense fast alles. Der 17-jährige überzeugte mit Moral und technisch starkem Auftreten. „Nur an der Taktik müssen wir noch ein wenig feilen“ fügt Wojtyczka hinzu. „Aber er ist jung, hat unglaubliches Potential. Es ist kein Zufall, dass er Silber gewonnen hat“, ergänzt er. Nach verhaltenem Auftakt in der Runde mit 4 Siegen und zwei Niederlagen marschierte der Bonner mit sicheren Siegen in die Finalrunde. Jamie Fitzgerald (GBR) unterlag mit 10:15 ebenso deutlich, wie anschließend Hans-Joachim Lecocq (BEL/11:15). Das Finale hielt Sanita bis zum Schluss offen, brachte Garozzo zumindest an den Rand einer Niederlage. „Mit einer Medaille in meinem ersten Juniorenjahr habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich bin locker in den Wettkampf gegangen und war froh, als die runde überstanden war. Danach lief es richtig gut. Am Ende ist es halt ein wenig unglücklich gelaufen“, erzählt der Silbermedaillen-Gewinner über seinen Wettkampftag. Am Ende dessen freute er sich dann doch sichtlich über den zweiten Rang. Der Tauberbischofsheimer Martin Bundschuh hingegen verpasste knapp den Einzug in die Finalrunde. Der 19-järhige scheiterte im Achtelfinale am Griechen Theodoros Nakis mit 11:15. Moritz Kröplin (Bonn) belegte in Odense Platz 18, für Mark Perelmann (Mannheim-Neckarau) stand am Ende Position 42 zu Buche. Dagegen verpasste Olympiateilnehmerin Alexandra Bujdoso eine JEM-Medaille. Die Koblenzerin unterlag im Viertelfinale der Damensäbel-Entscheidung Anna Illarionova (RUS) 10:15. Titelträgerin wurde in dieser Entscheidung Rossella Gregorio (ITA), die ihrer Mannschaft damit zum zweiten Gold bei der JEM verhalf. Sie setzte sich im Finale gegen Mihaela Bulica (ROM) deutlich mit 15:7 durch. Alexandra Bujdoso beendete das Turnier mit Platz 5, Melis Ercetin (Eislingen) belegte Platz 10, Lea Scholten (Dormagen) und Eva Munz (Künzelsau) erreichten die Ränge 18 und 28.
Die Platzierungen:
Herrenflorett: 1. Daniele Garozzo (ITA), 2. Andre Sanita (Bonn), 3. Hans-Joachim Lecocq (BEL), 3. Theodoros Nakis (GRE), 5. Dimitri Komissarov (RUS), 6. Robert Gatai (HUN), 7. Filip Plocharski (POL), 8. Jamie Fitzgerald (GBR), 13. Martin Bundschuh (Tauberbischofsheim), 18. Moritz Kröplin (Bonn), 42. Mark Perelmann (Mannheim-Neckarau)
Damensäbel: 1. Rosella Gregorio (ITA), 2. Mihaela Bulica (ROM), 3. Anna Illarionova (RUS), 3. Lucrezia Sinigaglia (ITA), 5. Alexandra Bujdoso (Koblenz), 6. Kata Varhelyi (HUN), 7. Katarzyna Kedziora (POL), 8. Marina Paizi (GRE), 10. Melis Ercetin (Eislingen), 18. Lea Scholten (Dormagen), 28. Eva Munz (Künzelsau)
| Foto: | fotolia_xavier_marest |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
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An jedem Wettkampftag wurden zwei Beste Techniker ausgezeichnet. Isabell Pfeiffer und Robert Kopiske erhielten den Pokal am ersten Tag, Martyna Trajdos und Igor Wandtke am zweiten Tag. Für besondere Leistungen wird diese Auszeichnung an jedem Wettkampftag für den Besten Techniker und die Beste Technikerin vergeben.
…der zweite Wettkampftag lief ebenfalls erfolgreich für den DJJV ab. Mit einer Goldmedaille für Sonja Kinz und Bronze für unsere Duo-Damen, Stefanie Konop und Frauke Kühni wurde der Medaillensatz für den DJJV vervollständigt.
