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DFB verbietet das Tragen der transparenten Maske

Michael Röder

Michael Röder

Das Präsidium des Deutschen Fechter-Bundes hat in seiner Tagung am 13. November beschlossen, das Tragen der Plexiglas-Maske in allen Disziplinen bei DFB-Turnieren ab sofort zu verbieten.

Diese Entscheidung gilt so lange, bis alle sicherheitsrelevanten Aspekte der transparenten Fechtmaske durch die FIE geklärt sind. Ausgenommen davon sind alle FIE-Turniere und Wettkämpfe der EFC/EEC.


Der DFB empfiehlt jedoch, auch bei diesen Turnieren von der Verwendung der transparenten Maske abzusehen. Dieser Beschluss wurde am 14. November 2009 im Rahmen der Hauptausschuss-Sitzung in Leipzig von allen Präsidenten der Landesfechtverbände einstimmig unterstützt. Die Ausrichter deutscher Turniere sind angehalten, in zukünftigen Ausschreibungen auf das Verbot hinzuweisen. Bei den Junioren‐Europameisterschaften Anfang November in Odense wurde in einem Gefecht eine transparente Maske mit einem intakten Florett durchstoßen. Glücklicherweise erlitt der Fechter nur leichte Verletzungen und konnte den Kampf nach kurzer medizinischer Behandlung fortsetzen. Diese Maske wurde sofort eingezogen und dem Präsidenten der SEMI‐Kommission des Weltverbandes FIE, Eduardo Dos Santos, überlassen. Derzeit wird die beschädigte Maske in einem französischen Institut in Toulouse auf Materialfehler oder falsche Behandlung untersucht. Der Präsident der FIE, Alisher Usmanow, nahm in einem offiziellen Brief Stellung und setzte mit sofortiger Wirkung die Verpflichtung zum Tragen der Plexiglas‐Maske bei FIE‐Turnieren in den Florett‐Disziplinen aus. «Bis das Ergebnis der Untersuchung bekannt ist, wird die Pflicht zum Tragen der transparenten Maske in den Florett‐Disziplinen aufgehoben», schrieb Usmanow. Das deutsche FIE‐Exekutivmitglied Max Geuter fügte hinzu: «Der Sachverhalt des Unfalls in Odense wird geklärt. Die FIE und die Europäische Fecht‐Föderation EFC wird alles tun, um weitere Unfälle zu vermeiden».

www.fechten.org

 

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