
Michael Röder
„Dominik hat heute verdient gewonnen“, lobte anschließend Bundestrainer Uli Schreck (Bonn). Der Erfolgscoach konnte neben dem ungefährdeten Sieg von Behr aber auch erfreut zur Kenntnis nehmen, dass sich einige der aufstrebenden Florett-Garde in Heidenheim zeigte.
„Da sind schon einige aufgefallen“, so Schreck. „Johann Gustinelli, Marius Braun oder der junge Andre Sanita haben signalisiert: Hoppla, hier komme ich“, führt der Bonner weiter aus. „Doch was sie tatsächlich drauf haben, müssen sie ab Januar bei den ersten Weltcup-Turnieren unter Beweis stellen“ ergänzt er abschließend. Behr marschierte mit nur einer Niederlage in der Vorrunde des ersten Tages in Richtung Finalrunde. Dort eliminierte er den Bonner Richard Breutner mit 15:10, anschließend im Halbfinale dessen Teamkollegen Sebastian Bachmann 15:7. Sein Finalgegner Johann Gustinelli erreichte das Finalgefecht über die Stationen Rene Pranz (AUT/15:7) und Marius Braun (Bonn/11:10).
Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) und der dreifache Weltmeister, Peter Joppich (Koblenz), waren in Heidenheim nicht am Start. Sie greifen erst Anfang Januar bei den Deutschen Meisterschaften in Tauberbischofsheim wieder ins Geschehen ein.
Die Platzierungen: 1. Dominik Behr (Tauberbischofsheim) 2. Johann Gustinelli (Tauberbischofsheim) 3. Sebastian Bachmann (Bonn) 3. Marius Braun (Bonn) 5. Christian Schlechtweg (Berlin) 6. Richard Breutner (Bonn) 7. Rene Pranz (AUT) 8. Andre Sanita (Bonn) 9. Roman Christen (Tauberbischofsheim) 10. Boris Zorc (Bonn)
| Foto: | fotolia, Michael Röder |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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