
Michael Röder
Die deutsche Equipe in der Besetzung Britta Heidemann, Marijana Markovic (beide Leverkusen), Monika Sozanska (Heidenheim) und Beate Christmann (Tauberbischofsheim) siegte im Auftaktgefecht gegen Schweden 40:32, musste aber im Viertelfinale gegen China eine 35:45-Niederlage hinnehmen.
Es folgten Niederlagen gegen Ungarn (23:24/Sudden Death) und den aktuellen Mannschaftsweltmeister Italien 27:33. Damit blieb dem Team von Bundestrainer Piotr Sozanski am Ende lediglich Rang acht. „Wir haben zu viele taktische Fehler gemacht. Das Bemühen war dennoch erkennbar“, äußert sich anschließend Bundestrainer Sozanski. Und er findet auch kritische Worte in Sachen Termindichte: „In sieben Tagen vier Turniere zu fechten, hinterlässt deutliche Spuren. Da fehlt dann die Frische, schleicht sich Müdigkeit ein. Daher ist es jetzt wichtig, zu regenerieren“. Und er fügt abschließend hinzu: „In vier Wochen werden wir beim Grand Prix in St. Maur wieder angreifen und ich gehe davon aus, dass wir dann um einen Podestplatz kämpfen“.
Sieger des Mannschafts-Weltcup von Doha wurde Vizeweltmeister Polen, die im Finale Russland mit 45:37 bezwangen. Platz drei ging an China, die sich im kleinen Finale gegen Korea mit 45:43 durchsetzten.
Platzierungen: 1. Polen, 2. Russland, 3. China, 4. Korea, 5. Ungarn, 6. Frankreich, 7. Italien, 8. Deutschland
| Foto: | fotolia, Michael Röder |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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