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Um Haaresbreite schlitterte die Damendegen-Mannschaft in der Besetzung Britta Heidemann (Leverkusen), Imke Duplitzer (Bonn), Monika Sozanska und Ricarda Multerer (beide Heidenheim) an ihrem ersten Sieg in der aktuellen Saison vorbei. Das Quartett unterlag nach spannendem Kampf erst im Sudden Death der Vertretung Polen 30:31. Zuvor ließen die vier nicht anbrennen. Japan wurde mit 45:17 abgefertigt, die USA unterlagen 45:36. Im Halbfinale setzten sich Heidemann und Co. gegen Rumänien mit 45:39 durch. Finalgegner Polen behauptete sich im Viertelfinale gegen Ungarn 30:26 und siegte im Halbfinale gegen Italien knapp mit 38:35. „Das war stark von den Mädels. Vor allem Neuling Ricarda Multerer hat bei ihrer Feuertaufe zu gefallen gewusst“, lobte anschließend Bundestrainer Piotr Sozanski. „Das mit Polen war eng und hätte auch anders ausgehen können. Wir steigern uns in der Mannschaft von Turnier zu Turnier. Zu den Höhepunkten wollen wir dann ganz vorn mitmischen“, bemerkt er anschließend.
Rang drei ging in St. Maur an Rumänien, die sich ebenfalls knapp mit 34:33 durchsetzen konnten.
Beim Mannschafts-Weltcup im Herrenflorett in Venedig musste Trainer Uli Schreck de facto auf eine Rumpfmannschaft zurückgreifen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sebastian Bachmann am Samstag musste am Tag des Mannschafts-Weltcups auch der Tauberbischofsheimer Dominik Behr wegen eines Infekts passen. „Eine weitere Verletzung konnten wir uns nicht leisten“, beschreibt er die Situation. Doch Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim), Peter Joppich (Koblenz) und Neuling Johann Gustinelli (Tauberbischofsheim) meisterten die Situation vorzüglich. Hongkong wurde klar mit 45:28 bezwungen, Japan, gegen die man vor drei Wochen in Paris noch verloren hatte, wurde mit 31:30 in die Knie gezwungen. Erst im Halbfinale verlor das Trio gegen das starke russische Team 38:45. Im abschließenden kleinen Finale um Rang drei mussten die Deutschen dann eine klare 33:45- Niederlage gegen China hinnehmen. „Angesichts der Umstände bin ich natürlich sehr zufrieden. Trotz des ersatzgeschwächten Teams haben wir uns ob der starken Konkurrenz mit Rang vier sehr gut verkauft. Wir arbeiten uns zielgerichtet nach vorn und wollen bei den internationalen Meisterschaften in Leipzig und Paris in diesem Jahr wieder ganz vorn mitmischen“, so Uli Schreck nach dem Turnier des mit 19 Teams stark besetzten Mannschafts-Weltcup. „Zudem hat Johann Gustinelli seine Mannschaftspremiere sehr gut gemeistert“, fügt er anschließend hinzu.
Den Sieg in Venedig sicherte sich Italien durch einen knappen 45:43-Sieg gegen Russland.
Die Platzierungen: Damendegen: 1. Polen, 2. Deutschland, 3. Rumänien, 4. Italien, 5. Frankreich, 6. Schweiz, 7. USA, 8. Ungarn,
Herrenflorett: 1. Italien, 2. Russland, 3. China, 4. Deutschland, 5. Großbritannien, 6. Korea, 7. Polen, 8. Japan,
| Foto: | © pixelio_pgm / PIXELIO, www.pixelio.de |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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