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Florettfechter Peter Joppich (Koblenz) hat sich beim Heim-Weltcup in Bonn mit Rang drei erneut erfolgreich in Szene gesetzt.
Der 27-jährige musste sich erst im Halbfinale des stark besetzten Turniers dem späteren Sieger Valerio Aspromonte (ITA) mit 11:15 geschlagen geben.
Zuvor hatte der Koblenzer in der 38-sten Auflage des „Löwen von Bonn“, mit Weltklasseleistungen brilliert und sich souverän für die Finalrunde qualifiziert. Dort schlug er im Viertelfinale Dauerkonkurrent Andrea Cassara (ITA) in einem spannenden Gefecht 15:13, ehe sich dessen Teamkollege Aspromonte gegen den dreifachen Weltmeister durchsetzen konnte. „Ich bin mit dem Abschneiden unseres Teams insgesamt mehr als zufrieden. 10 Fechter unter den besten 64, vier im Achtelfinale, das zeigt, wie stark wir sind“, äußerte sich anschließend Bundestrainer Uli Schreck. „Und unsere Top-Leute werden immer besser. Peter hat verdient Rang drei belegt, Benjamin Kleibrink ist mit Platz 11 wieder dran und Andre Wessels hat nur hauchdünn einen Podestplatz verpasst“, fügt er hinzu.
Andre Wessels (Bonn) zeigte sich ebenfalls in blendender Verfassung, eliminierte unter anderem den WM-Dritten Artem Sedov klar mit 15:8 im 32-er Tableau. Anschließend fand auch fand auch der Russe Alexey Cheremisinov kein Rezept und ging gegen den Bonner deutlich mit 5:15 unter.
Auch Richard Breutner (Bonn) bewies vor eigenem Publikum Stärke. In seinem Auftaktgefecht des zweiten Tages setzte er sich gegen den starken Russen Renal Ganeev mit 15:14 durch. Es folgte ein 15:8 gegen Ryo Miyake (JPN), ehe er im Achtelfinale gegen den Weltranglisten-Dritten Lei Sheng mit 7:15 unterlag. Peter Joppich selbst erklärte nach der Siegerehrung: „Na klar willst Du beim Heim-Weltcup gewinnen, aber es sollte halt nicht sein. Ich bin dennoch mit meiner Leistung zufrieden. Ich komme immer besser in Form“.
Aus deutscher Sicht kommt nunmehr wieder Bewegung ins Team. Lediglich Peter Joppich und Benjamin Kleibrink sind für Bundestrainer Uli Schreck im Team gesetzt. „Inzwischen haben sich einige empfohlen, die für die Team- Höhepunkte in Leipzig (EM) und Paris (WM) in Frage kommen. Neben Sebastian Bachmann, der derzeitig verletzt ist, haben sich Andre Wessels, Richard Breutner und Johann Gustinelli erneut empfehlen können. Das macht mir die Entscheidung nicht einfach, ist aber gut für das deutsche Herrenflorett“, so Schreck abschließend.
Die Platzierungen: 1. Valerio Aspromonte (ITA), 2. Giorgio Avola (ITA), 3. Peter Joppich (Koblenz), 3. Zhu Jun (CHN), 5. Sheng Lei (CHN), 6. Andrea Cassara (ITA), 7. Or Tomer (ISR), 8. Andre Wessels (Bonn), 11. Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim), 13. Richard Breutner (Bonn), 27. Johann Gustinelli (Tauberbischofsheim)
| Foto: | fotolia_xavier_marest |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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