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Heidemann greift nach nächstem Weltcup-Sieg

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Geballte Frauen-Power trifft sich am kommenden Wochenende beim „Reinhold-Würth-Cup“, seines Zeichens Weltcup im Damendegen, in der Fechthochburg Tauberbischofsheim.

Dabei geht es in der 24-sten Auflage des Traditionsturniers nicht nur um Weltranglisten-Punkte, Tauberbischofsheim ist ein wichtiger Eckstein für die Europameisterschaften in Leipzig im Juli dieses Jahres und die WM in Paris im Oktober
.

Im Mittelpunkt wird zweifellos Olympiasiegerin Britta Heidemann stehen. Die 27-jährige Leverkusenerin stand in dieser Saison insgesamt bereits drei Mal auf dem Treppchen bei Weltcup-Turnieren, gewann die beiden letzten in Folge. „Britta ist zur Zeit das Maß aller Dinge. Sie vereinigt Technik auf höchstem Niveau, gepaart mit Nervenstärke und riesiger Erfahrung“, erklärte jüngst Bundestrainer Piotr Sozanski. „Was sie auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie sich nicht als Gejagte fühlt, sondern ohne Druck an jeden Wettkampf heran geht. Das muss man erst Mal drauf haben“, ergänzt er.

Ein Sieg in Tauberbischofsheim fehlt der Ausnahmeathletin noch und es wäre nicht verwunderlich, wenn sie diesen nunmehr „einfahren“ würde. Vorher gilt es für sie, die äußerst starke Konkurrenz aus 20 Nationen aus dem Weg zu räumen. Neben den Dauerkonkurrentinnen Laura Flessel-Colovic (FRA) und Emese Szasz (HUN), Tatjana Logounova (RUS) und Sonja Tol (NED), kommen die stärksten Widersacherinnen aus dem eigenen Land. Imke Duplitzer (Bonn) trug sich bereits zwei Mal in die Siegerlisten des „Würth-Cup“ ein, Monika Sozanska (Heidenheim) schaffte es im Vorjahr bereits auf Platz drei an gleicher Stelle. Für Vorjahressiegerin Emese Szasz dürfte es nach Lage der Dinge schwer werden, den Titel zu verteidigen.

Immer im Auge behalten muss man aber auch die zuletzt stark fechtende Ricarda Multerer (Heidenheim), Britta Heidemanns Vereinskollegin Marijana Markovic und die Tauberbischofsheimerin Beate Christmann, immerhin amtierende Deutsche Meisterin.

Es dürfte also spannend werden, wenn am Sonntag ab 15.00 Uhr rund 1000 Gäste die Finals des „Würth-Cup“ verfolgen.

Welchen Stellenwert der „Würth-Cup“ inzwischen besitzt beweist zudem die Tatsache, dass auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus den Finalkämpfen beiwohnen wird.

www.fechten.org

 

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