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Trefferanzeige statt Laterne, Florett statt Schwert, Halsbänder mit dem Logo des Sponsors Hymer statt schwerer Schlüsselbund am Gürtel und moderne Sporthalle statt finsteres Schloßkellergewölbe - 400 Jahre nach Petermännchens Wirken in Schwerin macht die EM-Tour 2010 des Deutschen Fechter-Bundes Station beim Youngster-Cup. Und statt finsterem Gesichtsausdruck nur freundliche Mienen - da hätte selbst der Schweriner Schloßgeist als Namensgeber für das traditionsreiche Nachwuchsturnier wohl ein leichtes Blitzen in den Augen gehabt.
DFB-Vizepräsidentin Margit Budde hatte es sich nicht nehmen lassen, auf der zweiten Station der EM-Tour 2010 die knapp 150 junge Fechterinnen und Fechter, die am 10. April in der Sporthalle am Obotritenring um Medaillen und Punkte in der Wertung des Younster-Cups kämpften, zu begrüßen. Aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen, Hamburg, Berlin und dem benachbarten Polen waren die jungen Sportlerinnen und Sportler mit Trainern, Betreuern und Eltern angereist.
Auf den Parkplatz vor der Halle begrüßte das von Hymer zur Verfügung gestellte Wohnmobil mit einem übergroßen Peter Joppich auf der Rückfront die Besucher, im Foyer der Halle gab's während des ganzen Tages keine Minute Pause für das fecht.mobil. Stets umlagert war es der Renner in den Wettkampfpausen - auch hier ging der Wettbewerb weiter, wer in 40 Sekunden die meisten Treffer setzen konnte ...
Die jeweils Wertungslistenführenden erhalten bis zum nächsten Wettkampf der Serie das "Gelbe Trikot" - das natürlich verteidigt werden soll. Damit garantieren sich die Ausrichter des Younster-Cup eine gleichmäßige Teilnahme -mit steigender Tendenz. Eine eigene Internetseite (http://www.youngster-cup.com/deutsch/51/51/108001/liste9.html) liefert die erforderlichen aktuellen Informationen zum Wettbewerb.
| Foto: | © pixelio_Paul_Georg_Meister / PIXELIO, www.pixelio.de |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Hans-Herbert Bents |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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Zum dritten und letzten Turnier der Ruhr-Tour trafen sich zahlreiche westfälische, rheinische und niederländische Florett und Degenfechter beim zweitägigen Graf-Engelbert-Turnier in Bochum. Die Fecht- und Sportgemeinschaft Ruhr Wattenscheid nahm mit 5 Nachwuchsfechtern teil: Louisa und Julia Ptaszynski (beide Jg. 2000) sowie Léon Wenke (Jg. 97), traten sogar an beiden Wettkampftagen sowohl im Florett als auch im Degenwettbewerb an.
Zum traditionell letzten Turnier vor den Ostertagen trafen sich zahlreiche westfälische und rheinische Florett und Degenfechter beim zweitägigen Osterhasen-Turnier in Dortmund.
Dominik Behr (Tauberbischofsheim) hat den Saisonauftakt der Florettfechter in Heidenheim für sich entscheiden können. Der 28-jährige siegte im Finale gegen seinen Vereinskollegen Johann Gustinelli klar mit 15:5.