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Gut vier Wochen vor dem Start der Fecht-Europameisterschaften in Leipzig trafen sich zahlreiche Medienvertreter in der Niederlassung der Citroen Commerce GmbH, Partner der Fecht-EM, um aktuelle Informationen zum Stand der EM-Vorbereitungen einzuholen.
Gefragte Gäste des Nachmittags waren da zum einen die jungen Fechterinnen der Damensäbel-Nationalmannschaft mit Bundestrainer Eero Lehmann. Nicht minder war das Interesse aber auch, als die Fa. Allstar und Artos ihre EM-Innovationen präsentierten. „Ohne dieses Equipment ist heute ein Fecht-Turnier gar nicht denkbar“, so Frank Messemer, Geschäftsführer des Reutlinger Unternehmens Allstar. Er erläuterte den Journalisten den neuen Melder, den sein Unternehmen entwickelte, der nach jüngsten Testläufen seine offizielle Premiere in Leipzig feiern wird. Artos-Chef Steffen Grollmisch stellte im Anschluss die weiter entwickelte Fechtbahn seines Unternehmens vor, die unmittelbar darauf von Davina Hirzmann und Sibylle Klemm einem eingehenden Test unterzogen wurde.
Sie und ihre Team-Kolleginnen Stefanie Kubissa und Alexandra Bujdoso stellten sich dann den vielen Fragen der Vertreter von Fernsehen, Radio und den Print-Medien. Selbstbewusst schielte da Stefanie Kubissa in Richtung Finale. „Bei dem Lauf, den ich zuletzt hatte, will ich schon in die Finalrunde bei der Heim-EM kommen“, so die 25-jährige. Alexandra Bujdoso hofft natürlich auf grünes Licht durch die medizinische Abteilung Ende dieser Woche. „Eine EM im eigenen Land ist natürlich ein absoluter Höhepunkt in der Karriere. Daher hoffe ich, in Leipzig starten zu können, muss aber das O.K. durch die Ärzte noch abwarten. Ich bin aber optimistisch, dass das klappen wird“, so die Koblenzerin. Und auch Davina und Sibylle haben sich einiges vorgenommen: „Wir haben hart trainiert, werden uns zudem mit der Auswahl der USA in den nächsten Tagen nochmals intensiv auf die EM vorbereiten. Wir wollen zeigen, dass es auch im Damen vorwärts geht“, so Davina Hirzmann.
Seitens der Organisatoren beantwortete Steffen Grollmisch für „Attaque d’ Escrime“ anschließend Fragen zum Stand der Vorbereitungen. „34 Nationen mit inzwischen mehr als 400 Fechter/innen und 80 Teams haben bereits gemeldet. Rund 250 Volunteers unterstützen uns bei der Durchführung der EM. Ich kann sagen, wir sind für die Europameisterschaften gut aufgestellt und wir werden alles daran setzen, dass diese EM die Weltmeisterschaften von vor fünf Jahren noch übertreffen wird“, so der Attaque-Präsident. Stolz konnte er zudem verkünden, dass inzwischen mehr als 8000 Tickets an den „Mann“ oder die „Frau“ gebracht wurden.
Knapp zwei Stunden vergingen, ehe alle Fragen der Journalisten beantwortet waren. Allein drei Kamera-Teams, mehr als 10 Fotografen und Vertreter regionaler und überregionaler Zeitungen waren ein klarer Beweis dafür, dass trotz Fußball-WM die Fecht-Europameisterschaft einen hohen Stellenwert einnimmt.
| Foto: | © pixelio_Paul_Georg_Meister / PIXELIO, www.pixelio.de |
| Bericht: | Deutscher Fechter-Bund, Olaf Wolf |
| Quelle: | Deutscher Fechter-Bund |
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