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4. Rheingold-Taikai – Kyudo-Freundschaftsturnier in Erkrath

Kyudoverein Neandertal e.V., Uta Scholten

Kyudoverein Neandertal e.V., Uta Scholten

Am Sonntag, den 3. April 2011, lädt der Kyudoverein Neandertal zur vierten Auflage des Freundschaftsturniers im japanischen Bogenschießen ein. Kyudoka aus ganz Deutschland haben sich angemeldet, um im freundschaftlichen Wettbewerb die besten Mannschaften und Einzelschützen zu ermitteln.

Im Mannschaftswettkampf schießen die Teams aus jeweils drei Schützen auf drei unterschiedlich große Zielscheiben: das Standardmato von 36 cm und die kleineren Varianten von 30 cm und 24 cm Durchmesser. Dabei besteht die Schwierigkeit weniger darin, sich auf das kleinere Ziel zu fokussieren als später dann beim Wechsel auf die normale Zielgröße dieses nicht zu unterschätzen. Im Einzel werden vier Durchgänge zu je 8, 6, 4 und 2 Pfeilen geschossen. Eine Runde weiter kommen dabei nur die Schützen, die mindestens eine Trefferquote von 50 % haben.

In den vorhergehenden Jahren blieben die Wandertrophäen in Form der großen Goldklumpen aus dem Rhein, eben das Rheingold, in Erkrath. Auch für 2011 hoffen die Schützen des Kyudoverein Neandertal natürlich, dass sie diese Tradition fortsetzen können.

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums am Neandertal, Heinrichstraße 12, 40699 Erkrath. Die Siegerehrung ist gegen 16:30 Uhr geplant. Der Rheingold-Taikai ist ein anerkanntes Event im Rahmen des 150. Jubiläums der Deutsch-Japanischen Beziehungen.

Zuschauer sind herzlich willkommen, den Wettbewerb zu verfolgen. In den Schießpausen ist für Getränke und Essen gesorgt und es besteht die Möglichkeit, sich über die Kunst des japanischen Bogenschießens zu informieren.

Abbildungen (Foto: U. Scholten):
1. Rheingold-Taikai 2009
2. Die Trophäen: Mega-Nuggets aus dem Rhein

Kyudo – der „Weg des Bogens“ – ist die über fünfhundert Jahre alte Kunst des Bogenschießens, die auf die Schießtechnik der japanischen Krieger (Samurai) zurückgeht. Seitdem im 16. Jahrhundert der Bogen seine Bedeutung als Kriegswaffe an die europäischen Feuerwaffen verloren hat, wurde das Bogenschießen dennoch in Japan weiter als Kunst zur Schulung der Konzentration und geistige Übung betrieben. Viele Merkmale, wie beispielsweise die Kleidung und die Bewegungsabläufe, lassen sich noch auf die Traditionen der japanischen Kriegerkaste zurückführen.

Das japanische Wort „Taikai“ heißt wörtlich übersetzt „Großveranstaltung“. Damit steht der Gedanke des Zusammenkommens und des gemeinsamen Ausübens von Kyudo ebenso im Mittelpunkt wie der sportliche Wettbewerb.

Kontakt und weitere Information:
www.kyudo-neandertal.de



 

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