
Markus Sell, European News Agency ENA, Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Gesundheit, Schaafheim
Schaafheim [ENA] „Europa hilft Japan“ – unter diesem Motto veranstaltet das Institut für Gesundheit in Schaafheim am Samstag den 30. April 2011 ein Benefiz-Kampfkunstseminar in der Sporthalle im Ortsteil Mosbach. Der Erlös wird dem Japanischen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt, um die Hilfe für die Erdbebenopfer in den betroffenen Gebieten zu unterstützen.
Institutsgründer und Cheftrainer Dr. Thomas Draxler und sein Trainerteam werden an dem Tag allen Teilnehmern – egal ob Kampfkünstler oder nicht – die Möglichkeit geben, über den Tellerrand zu schauen und einmal in andere Stilarten zu schnuppern, die sie vielleicht noch nicht kennen. Ebenso richtet sich das Seminar an alle, die sich erst einmal über das Thema Kampfkunst und Selbstverteidigung informieren und unverbindlich mitmachen wollen. Die Zeit ist von 13 bis 17 Uhr angesetzt.
Nach einer kurzen Einführung zum Hilfsprojekt wird das Seminar mit gemeinsamen Übungen aus dem Medizinischen Qigong beginnen. Danach hat jeder die Möglichkeit, in kleinen Teams alle angebotenen Sportarten in einzelnen Stationen zu durchlaufen und sich so einen Überblick über europäische und japanische Stile zu verschaffen.
Zum Mitmachen laden folgende Sportarten ein: ESDO (Gesundheitssport & Selbstverteidigung), ESDO-Robic (Power-Workout mit Musik), Weapon Defense System (Verteidigung mit Waffen und Alltagsgegenständen), Kyusho-Qigong-System (Kampfkunst unter Einbeziehung der Akupunkturpunkte zur gezielten Manipulation des Gegners) und SportsChanbara (moderner japanischer Schwertkampf). Außerdem bietet das Medizinische Qigong die Möglichkeit zur Entspannung und zur Stressbewältigung.
Zu den Seminarkosten äußerte sich Initiator Dr. Draxler: „In der Regel kostet solch ein mehrstündiges Seminar ab 30 EUR aufwärts. Wir möchten niemandem vorschreiben, was er zahlen soll, sondern hoffen auf die freiwillige und großzügige Spendenbereitschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“ Das Institut für Gesundheit hat auch einen gestickten Solidaritäts-Aufnäher entwickelt, den man vor Ort erwerben kann. Der Erlös daraus fließt ebenfalls in das Spendenprojekt für Japan.
Er wurde bewusst stilübergreifend und neutral gehalten, so dass ihn sich jeder Kampfkünstler oder sonstiger Sportler auf die Jacke nähen kann.
Außerdem wird jeder spendende Teilnehmer am Ende der Veranstaltung ein Zertifikat erhalten, das ihn als Unterstützer dieser Aktion ausweist.
Informationen zum Anmeldeprozedere und zu Details werden auf den Internetseiten www.spochan-hessen.de, www.spochan-bayern.de und www.kyusho-qigong.de veröffentlicht. Ebenso kann man die Teilnahme direkt schriftlich oder telefonisch beim Institut für Gesundheit, Müllerweg 93, D-64850 Schaafheim anmelden. Telefon: 06073-7406464.
Zusatzinformationen
Nach reifen Überlegungen, ob sich das Institut für Gesundheit einer Spendenaktion anschließen soll, ist das Trainer-Kollegium zur Ansicht gelangt, dass Japan zwar eines der reichsten Länder der Erde ist und sicherlich genügend monetäre Mittel im Land zur Verfügung stehen, die Probleme nach dem Erdbeben aber in der logistischen Umsetzung der effektiven Hilfe für die Betroffenen zu finden sind. Aus diesem Grund wurde das Japanische Rote Kreuz als Spendenempfänger auserkoren, da diese Organisation entsprechende Erfahrungen in eben diesen Logistikaufgaben mitbringt. Von daher erscheint die Spende dort gut investiert.
Das Japanische Rote Kreuz ist eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt und arbeitet eng mit den lokalen, staatlichen Behörden zusammen. Das Japanische Rote Kreuz zählt 55000 Mitarbeiter und mehr als zwei Millionen Freiwillige. Im gesamten Land verfügt die Gesellschaft über 488 Notfallteams, die mit knapp 7000 medizinischen Fachkräften besetzt sind. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt mit den Spenden den Einsatz der japanischen Schwestergesellschaft.
| Bild: | Markus Sell, European News Agency ENA, Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Gesundheit, Schaafheim |
| Bericht: | Markus Sell, European News Agency ENA, Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Gesundheit, Schaafheim |
| Quelle: | Markus Sell, European News Agency ENA, Öffentlichkeitsarbeit am Institut für Gesundheit, Schaafheim |
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