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Human-Pankration

Bund Deutscher Human Pankratiasten - BDHP, Enrico Gerhart

Bund Deutscher Human Pankratiasten - BDHP, Enrico Gerhart

Ziel ist die Allkampfdisziplin zu überliefern, die aus der Antike abstammt. 648 v. Chr. wurde in Griechenland der brutale Pankration (Allkampf) als olympische Disziplin in der Antike aufgenommen. Tragisch war damals, dass es auch zum Tode führen konnte. Der heutigen Zeit angepasst, bemühen wir uns den möglichst verletzungsfreien Wettkampfsport „Human Pankration“ zu etablieren. Alternativ zum umstrittenen Mixed Martial Arts (Freefight), wird ohne Kopftreffer mit Kickboxtechniken gekämpft. Es darf im Ring- (Wrestling) und Bodenkampf (Grappling) der Gegner durch Wurf-, Hebel- und Festlegetechniken zur Aufgabe gezwungen werden. Nur um sich aus Festlegetechniken befreien zu können, werden beim Bodenkampf auch Schläge zum Körper erlaubt. Wenn es nicht zur Aufgabe kommt, gewinnt der Kämpfer, der die höhere Anzahl an erkämpften Punkten vorweisen kann. Ein Kämpfer der KO-Techniken (Knock Out) anwendet, wird disqualifiziert. Mit den sportlichen Regeln, "Im olympischen Sinne", können sich Kämpfer aus waffenlosen Kampfstilen mit Rücksicht auf die Gesundheit der Beteiligten duellieren.  

Bund Deutscher Human Pankratiasten - BDHP
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Website: www.pankratiasten.de

Wikipedia-Lexikon schreibt über "Pankration":

"Das Pankration (griechisch παγκράτιον „Allkampf, Gesamtkampf“; gesprochen „Pankrátion“ (kein Z-Laut), von griechisch pan „alles“, kratos „Kraft“) bezeichnet eine Kampfkunst bei den altgriechischen Festspielen, die erstmals 648 v. Chr. bei den 33. Olympischen Spielen nachweisbar ist. Die Griechen glaubten, dass Pankration von Theseus begründet wurde.
Das Pankration fand stets am vierten Wettkampftag statt. Es war eine Verbindung von Ringen (Pale) und Boxen (Pygme), wobei im Gegensatz zum Boxen mit bloßen Händen (ohne Nutzung von Bandagen) gekämpft wurde. Nur zeitweilig war der Cestus als Kampfhandschuh erlaubt. Die Kämpfe fanden auf lockerem Sand statt.

Der Sieg beim Pankration führte nur über K.O., Aufgabe oder den Tod des Gegners. Es waren sowohl Schläge und Tritte, Knie- und Ellenbogenstöße als auch Würfe, Hebel und Würgegriffe sowohl im Stand als auch im Bodenkampf erlaubt, nur das Beißen des Gegners und das Eindrücken der Augen waren verboten. Aufgrund dieser Regeln wurde beim Pankration nahezu jede Methode genutzt, den Gegner in einen kampfunfähigen Zustand zu versetzen. Viele der unterlegenen Kämpfer fanden den Tod oder verließen den Schauplatz des Kampfes als Krüppel. Es kam auch vor, dass der Unterlegene den Kampf mit dem Leben bezahlte, seinem Leichnam aber aufgrund seines guten Kampfes der Sieg zuerkannt wurde.

Genauere Aussagen sind auf Grund der Quellenlage schwierig.

Die Kämpfer wurden Pankratiasten genannt. Hellanodiken überwachten die Einhaltung der Regeln und bestimmten den Sieger.

Heute gibt es Versuche, das Pankration in einer reglementierten Form wieder olympisch zu machen, oder zumindest wieder als eigenständigen und ernstzunehmenden Sport in Form des pangration athlima zu etablieren. Hierzu haben vor allem griechischstämmige Kanadier und US-Amerikaner anhand Quellenlage und Darstellungen versucht, das historische Pankration zu rekonstruieren. Aber auch in Griechenland ist dieses moderne Pankration sehr beliebt, und auch in Deutschland gibt es inzwischen einen kleinen Ableger."

 

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