Damit hat der Budo-Sport eine neue Budo-Sportart hinzugewonnen, die schon lange den Weg über die Grenzen Deutschlands gefunden hat.
Bestandteile
* Judo
* Karate
* Taekwondo
* Fallschule (im Prinzip zugehörig zu Judo)
* Selbstverteidigung
Offiziell vorgestellt wurde diese Sportart von Großmeister Manfred Dome und Wolfgang Schütte am 10. Oktober 1971 in der Frankfurter Jahrhunderthalle in Höchst. Dies geschah im Rahmen einer Taekwondo-Veranstaltung. Gelehrt wird der Sport seit Mai 1973 in den Budo-Schulen. Der Hintergrund für diese "mehrschichtige" Sportart war folgender: Wird man in einer Sportart, z. B. Karate, angegriffen, so kann man sich in dieser verteidigen, aber gleichwohl den Gegner in einer anderen, ihm fremden Kampfsportart, z. B. Judo, kampfunfähig machen.
Graduierungen
Die Ausbildungsgrade (Gürtel) bestehen, im Unterschied zu anderen Kampfsportarten, aus sog. "Halbgraden" und lauten wie folgt:
* Weiß (Anfänger)
* Weiß-Gelb
* Gelb
* Weiß-orange
* Orange
* Weiß-Grün
* Grün
* Weiß-Blau
* Blau
* Braun
* Schwarz (DAN = Meistergrad 1 - 5)
Die Ausbildungsgrade unterhalb der Meistergrade bezeichnet man auch im Kenjukate als Kyu-Grade.
Prüfungen
Die Prüfungen bis zum Weiß-Grünen Gurt bestehen aus:
* Fallschule
* Judo
* Karate- bzw. Taekwondo-Kata
* Selbstverteidigung
Bei den höheren Prüfungen gibt es zusätzlich einen Bruchtest, sowie einen Kampf gegen mehrere Gegner.
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