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Kampfsportlexikon

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Deutscher Kendobund
Der Deutscher Kendobund(kurz DKenB) ist der Bundesdeutsche Sportverband für Kendo. Er wurde 1994 gegründet und ist Mitglied im Deutschen Sportbund, Mitglied mit besonderer Aufgabenstellung im Deutschen Judo-Bund, Mitglied der Europäischen Kendo-Föderation und der Internationalen Kendo-Föderation.

Quelle: Wikipedia - Deutscher Kendobund
Deutsches Dan-Kollegium
Das Deutsche Dan-Kollegium e.V. (DDK) ist ein Dachverband für sämtliche Budosportarten in Deutschland. Er wurde am 20. September 1952 in Stuttgart gegründet und ist die erste und älteste Budo-Organisation Deutschlands. Nach der Gründung erhielt es vom Kodokan vertraglich die Legitimation, in Deutschland Judo zu lehren und sowohl Kyu- als auch Dan-Prüfungen abzunehmen. 1956 wurde das DDK Mitglied im Deutschen Judobund, wobei das DDK weiterhin für das Lehr- und Prüfungswesen verantwortlich war. 1982, zum 30 jährigen Bestehen des DDK, erneuerte der Kodokan den Vertrag, in welchem dem DDK das Graduierungsrecht erteilt wurde.

Aufgrund finanzieller Streitigkeiten kam es Anfang der 90er Jahre zum Zerwürfnis zwischen DDK und Judobund, was schließlich mit dem Ausschluss des DDK aus dem Judobund endete.

Das DDK pflegt seitdem als eigener Verband den Breitensport und das von Jigoro Kano gelehrte Judo. Im Gegensatz zum Judobund erkennt das DDK die Prüfungen des anderen Verbandes an.

Quelle: Wikipedia - Deutsches Dan-Kollegium
DFeB
Der Deutscher Fechter-Bund e.V. (DFB) ist der deutsche Dachverband für den Fechtsport nach den Regeln der FIE. Zu seinen Aufgaben gehört:
  • den Fechtsport zu fördern und zu verbreiten,
  • die Landesfachverbände und deren Mitglieder zu beraten und die Zusammenarbeit der Landesfachverbände zu fördern,
  • die jugendpflegerische Arbeit nach Kräften zu unterstützen
  • die Einhaltung dseiner Regeln und Regeln der Verbände, denen der DFB angehört, zu überwachen, Verstöße dagegen zu ahnden und seine Mitglieder hierzu zu verpflichten,
  • ein amtliches Organ (der "fechtsport") herauszugeben.

Quelle: Wikipedia - Deutscher Fechter-Bund
DJB
Der Deutscher Judobund ist ein Verband der deutschen Judoka.

Der Deutsche Judobund wurde 1953 von DAN Trägern des Deutschen Dan-Kollegiums (DDK) z. B. Alfred Rhode gegründet. Die getrennten Aufgabengebiete der beiden Verbände ergänzten sich zum Gründungszeitpunkt. Das DDK war zuständig für die Danträger, Ausbildung der Lehrer, Verbreitung und Lehre des Judogedankens und Prüfungen. Der DJB war zuständig für das Kampfgeschehen - für nationale und internationale Turniere und Meisterschaften 1956 vom Deutschen Sportbund anerkannt und arbeitete bis 1990 gemeinsam mit dem DDK zusammen. Der Judobund veranstaltet Judo-Meisterschaften in Deutschland genauso wie andere Fachverbände in Deutschland auch..

Quelle: Wikipedia - Deutscher Judobund
Do
Der (jap. 胴) ist der Brustpanzer der Kendō-Rüstung (Bōgu). Seine Form orientiert sich am Brustschutz der Samurairüstungen. Dō ist auch der allgemeine japanische Begriff für den Brustpanzer einer Rüstung.

Quelle: Wikipedia - Dō
Dojo
Dōjō (jap. 道場, Ort des Weges) bezeichnet einen Trainingsraum für verschiedene japanische Kampfkünste (Budō) wie z. B. Karate, Jūdō oder Aikidō. Im übertragenen Sinne steht der Begriff auch für die Gemeinschaft der dort Übenden.

Quelle: Wikipedia - Dōjō
Dojokun
Dōjōkun(jap. 道場訓, Dōjōregeln oder Regeln für das Training der Kampfkünste) sind die Verhaltensregeln des Budo. Überliefert und verbreitet wurden sie unter anderem durch Sakugawa um das Jahr 1750. Angeblich gehen sie zurück auf Regeln, die schon der buddhistische Mönch Bodhidharma in Indien aufgestellt haben soll. Heute begegnet man dem Dōjōkun noch immer in traditionell-orientierten Kampfkunstschulen des Kobudō und Gendai-Budō.

Quelle: Wikipedia - Dōjōkun
Dolch
Der Dolch (Lat. dolo) ist ein kurzes, meist zweischneidiges Messer, bzw. eine Stichwaffe mit symmetrischem Griff. Er ist, anders als Degen, Säbel und Florett, nicht zum Fechten geeignet, kann aber als zweite Waffe - z. B. als Klingenbrecher - im Kampf zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zum einfachen Messer, das mehr zum Schneiden ausgelegt ist, ist der Dolch zum Stechen konzipiert. Da Dolche zweischneidig sind, ist der Schneidenwinkel pro Schneide doppelt so groß wie der eines Messers mit vergleichbarer Schneidenbreite, also stumpfer. Aus diesem Grunde eignen sich Dolche weniger für Schneidarbeiten. Zudem sind Dolche auf Grund ihrer Verwendung als Stichwaffe meist dicker als Messer mit der gleichen Schneidenbreite, um mehr Stabilität zu erreichen.

Quelle: Wikipedia - Dolch
DTU
Die Deutsche Taekwondo Union (DTU) ist der Spitzverband des Taekwondosports in Deutschland. Sie ist Mitglied des Deutschen Sportbundes.

Quelle: Wikipedia - Deutsche Taekwondo Union
Duell
Ein Duell (lat.: duellum) ist ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen, potenziell tödlichen Waffen, der von den Kontrahenten vereinbart wird, um eine Ehrenstreitigkeit auszutragen. Das Duell unterliegt traditionell festgelegten Regeln. Duelle sind heute in den meisten Ländern verboten.

Quelle: Wikipedia - Duell
Embusen
Embusen oder auch Enbusen (jap. 演武線) bezeichnet die Grundlinien, denen die Vorführung einer japanischen Kampfsport-Kata folgt.

Quelle: Wikipedia - Embusen
Erich Rahn
Erich Rahn (* 1. Mai 1885; † 5. Juli 1973) war ein Pionier des Jiu Jitsu- und Judo-Sports in Deutschland. Er gründete 1906 in Berlin die erste deutsche Jiu Jitsu-Schule.

Quelle: Wikipedia - Erich Rahn
Europäische Box Union
Die Europäische Box Union (EBU) ist der europäische Kontinentalverband für Profiboxer mit Sitz in Rom.

Die EBU vergibt den Titel des Europameisters (EBU) und EU-Meisters. Dieser EU-Titel ist eine Art Aufbautitel, nicht die eigentliche Europameisterschaft (EBU Titel).

Quelle: Wikipedia - Europäische Box Union
Fallschule
Als Fallschule (auch Falltechnik oder jap. 受け身, ukemi) werden verschiedene Arten des Fallens bezeichnet, bei denen der Fallende möglichst wenig Schaden nimmt.

Ziel ist es bei der Fallschule einen sicheren Übergang vom Stand zum Boden zu gewährleisten und dabei kampffähig zu bleiben. Das eigene kontrollierte Fallen dient aber v. a. auch dem Schutz vor Verletzungen. Es muss solange geübt werden, bis ein Automatismus einsetzt; d. h. bis man reflexartig die gelernte Falltechnik ausführt um sich im Falle eines Angriffs (wie Umstoßen) möglichst gegen Verletzungen zu schützen. Die Fallschule ist ein wichtiger Bestandteil vieler Kampfsportarten und Kampfkünste wie z. B. Judo, Ju-Jutsu, Hapkido, Aikido und Taijutsu und dem chinesischen Ringen Shuai Jiao usw..

Quelle: Wikipedia - Fallschule
FIE
Die Fédération Internationale d'Escrime ((FIE) ist der Dachverband aller nationalen Sportverbände für Fechten. Sie wurde am 29. November 1913 mit dem Belgier Albert Feyerik als erstem Präsidenten gegründet. Jedes Jahr gibt es einen Kongress, bei dem Fragen erörtert werden. Hin und wieder werden dabei auch neue Mitglieder aufgenommen.

Der FIE gehören derzeit 121 Verbände an. Sitz des Verbandes ist Lausanne. Amtierender Präsident ist der Franzose René Roch.

Quelle: Wikipedia - Fédération Internationale d'Escrime
FILA
Die FILA (Fédération Internationale des Luttes Associées) ist der internationale Amateur-Ringer-Verband.

Der Verband wurde 1912 in Stockholm gegründet. Sitz blieb bis 1946 Stockholm, danach war es Paris bis 1965, seitdem Lausanne. Die FILA war damit der erste Sportverband, der nach Lausanne zog.

Die FILA veranstaltet mittlerweile bis zu 150 Turniere und Wettkämpfe jährlich.

Quelle: Wikipedia - FILA
Finte
Die Finte (aus dem Italienischen) bedeutet so viel wie Ausflucht oder Täuschung.

Eine Finte ist eine Aktion, die dem Gegner eine Absicht suggeriert, um diesen zu einer vorhersehbaren Reaktion zu bewegen. Führt der Gegner seine Reaktion aus, ist dies eine günstige Gelegenheit um die eigentlich beabsichtigte Aktion auszuführen. Finten sind nur dann erfolgversprechend, wenn sie nicht als solche zu erkennen sind. Sie müssen überzeugend vorgebracht werden und nicht zur Gewohnheit werden, da sie sonst als Täuschungsversuch erkannt werden können und so den Fintierenden in Gefahr bringen.

Quelle: Wikipedia - Finte
Flèche
Ein Flèche (franz. Pfeil, Geschoss) ist ein besonders schnell vorgetragener Angriff beim Sportfechten, bei dem sich der Angreifende mit gestreckt gehaltenem Arm blitzartig nach vorne wirft. Er kann auch als Sturzangriff bzw. Laufangriff bezeichnet werden. Technisch ist die Besonderheit, dass der Vorgang des Abstoßens beim Flèche mit dem vorderen Bein als Standbein erfolgt, worauf das Gewicht nach vorne verlagert wird. Dadurch kann auch der Eindruck des "sich (nach vorne) fallen lassens" entstehen. Diese Bewegung wird jedoch durch das ebenfalls nach vorne geschwungene Bein (Schwungbein) aufgefangen, was zu einem, durch die Schwerkraft unterstützten, sehr schnellen, ersten Schritt führt. Diesem ersten Schritt folgt u.U. ein kurzer Sprint von wenigen Schritten, bis der Gegner in Reichweite der Waffe ist. Sind zu viele Schritte nötig, ist die Besonderheit dieses Angriffsstils aufgehoben und der Flèche eher einem Laufen gewichen. Da im Säbelfechten das Setzen des hinteren Fußes vor den Vorderen verboten ist, wurde ein spezieller Angriff von Wiradech Kothney erfunden, bei dem blitzartig Sprung mit beiden Füßen nach vorn und versucht ein Hieb zu setzen.

Quelle: Wikipedia - Flèche
Florett
Das Florett (ist eine Fechtwaffe.

Quelle: Wikipedia - Florett
Gewichtsklasse
Gewichtsklassen werden in einigen Kampfsportarten für die Einteilung der Sportler verwendet. Dadurch sollen Vorteile bezüglich eines höheren Körpergewichts ausgeglichen werden.

Quelle: Wikipedia - Gewichtsklasse