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Kampfsportlexikon

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Gi
Keikogi (稽古着, jap.) oder Keiko-Gi bedeutet Trainingsbekleidung. Obwohl damit auch ein pinkfarbener Gymnastikanzug gemeint sein kann, ist Keikogi der allgemeine Oberbegriff für die in den japanischen Kampfkünsten (Budō) getragene Trainingskleidung. Keikogi werden in mehr oder weniger unterschiedlichen Ausführungen z.B. in den Budo-Disziplinen Karate, Jūdō, Jiu Jitsu, Kendō, Aikidō und Iaidō verwendet.

Quelle: Wikipedia - Keikogi
Gibun
Das Kibun/Gibun ist ein koreanischer Begriff, der sich nur schwer ins Deutsche übertragen lässt. Man könnte ihn mit emotionales Gleichgewicht, Selbstwertgefühl oder Reputation übersetzen, wirklich treffen tut es das aber auch nicht.

Quelle: Wikipedia - Kibun
Gichin Funakoshi
Gichin Funakoshi (jap. 船越義珍 Funakoshi Gichin; * 1868; † 1957) ist der Begründer des modernen Karate-Dō.

Aufgewachsen in Okinawa, gründete er das heute bekannte Karate im Shōtōkan- und Shotokai- Stil und brachte die bis dahin im geheimen trainierte Kampfkunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts an die Öffentlichkeit. Dabei betrachtete er Karate nicht nur als Selbstverteidigungsmittel, sondern vielmehr auch als Werkzeug, um Körper und Charakter zu vervollkommnen.

Quelle: Wikipedia - Gichin Funakoshi
Glíma
Glíma Es unterscheidet sich in vier Punkten von anderen Arten des Ringens:

  • Die Gegner müssen immer aufrecht stehen.
  • Die Gegner umrunden sich ständig im Kreis (ähnlich wie bei einem Walzer). Dies soll sicherstellen, dass genügend Angriffsmöglichkeiten bestehen und keine Pattsituation eintritt.
  • Es ist nicht erlaubt, auf den Gegner zu fallen oder ihn niederzustoßen. Beides wird als unsportliches Verhalten angesehen.
  • Die Gegner sollten sich immer über die Schulter schauen. Das Ringen soll nicht so sehr vom Sehen, sondern mehr von Berührung und Gefühl abhängen.

Quelle: Wikipedia - Glíma
Glockenschläger
Ein Glockenschläger ((kurz Glocke) ist eine studentische Fechtwaffe, die bei Mensuren verwendet wird. Namensgebendes Kennzeichen ist der glockenförmige Handschutz.

Quelle: Wikipedia - Glockenschläger
Goju-Ryu
Gōjū-Ryū(jap. 剛柔流; „harter und weicher Stil“) ist ein Karate-Stil mit lang zurückreichender Tradition, der besonders viele Elemente des ursprünglichen chinesischen Boxens des 17. bis 19. Jahrhunderts enthält. Der Namen Gōjū-ryū wurde von Chojun Miyagi (1888–1953) gewählt. Miyagi bezog sich bei der Auswahl des Stilnamens auf das lange Zeit geheim gehaltene Bubishi, in dem eine der „Acht Regeln des Faustkampfes“ da lautet: „Alles im Universum atmet hart und weich“ (Ho Gōjū donto).

Quelle: Wikipedia - Gōjū-Ryū
Gyoji
Ein Gyōji (jap. 行司) ist ein Kampfrichter im japanischen Sumō. Wie es in allen Bereichen des Sumō üblich ist, unterliegen auch die Gyōji einem streng hierarchisch geordneten System.

Gyōji beginnen normalerweise bereits als Teenager ihre Karriere im Sumōsport, indem sie in die Dienste des Nihon Sumō Kyokai eintreten. Das Rangsystem, in dem Gyōji danach aufsteigen, ähnelt dem der Ringer, der jeweilige Gyōji-Rang bezeichnet dabei den Sumōtori-Rang, dessen Kämpfe der Ringrichter zu leiten qualifiziert ist. Im Unterschied zu den Ringern basiert die Beförderung jedoch auf der Länge der Dienstzeit. Im Alter von 65 scheiden Gyōji aus dem Beruf aus.

Quelle: Wikipedia - Gyōji
Hakama
Das Hakama (袴) ist Teil der traditionellen japanischen Oberbekleidung. Es ist ein um 1600 entwickeltes Beinkleid, das über dem Keiko-Gi getragen wird und in zwei Varianten anzutreffen ist: mit geteilten Beinen wie ein Hosenrock, oder ohne Teilung wie ein Rock, und wird heute gleichermaßen von Frauen wie Männern getragen. Es ist in verschiedenen Farben erhältlich: Indigoblau, schwarz und weiß. Weiß wird vor allem von Sensei oder Frauen getragen, wobei schwarz nur eine Variante zu blau darstellt. Üblich bleibt allerdings das typisch japanische indigoblau.

Seinen Ursprung hat das Hakama als Beinschutz berittener Samurai der Edo-Periode gegen Sträucher und Gestrüpp.

Quelle: Wikipedia - Hakama
Haken
Der Haken ist der Schlag, der beim Boxen in der Halbdistanz zu den häufigsten Schlägen gehört. Dabei wird der Arm aus der Deckung möglichst ansatzlos, mit einer leichten Oberkörperneigung zur Seite, gehoben. Nach dieser Ausholbewegung wird der Schlag ausgeführt.

Quelle: Wikipedia - Haken
Hanbo
Der Hanbō (jap. 半棒) oder zumindest der Begriff entstand seiner Bezeichnung nach (Han = halb, Bō = Stock) vermutlich durch das Zerschlagen eines Bō mit einem Schwert und gehört mit seiner Länge von 80 - 100 cm (Dicke je nach Handgröße ca. 3 - 4 cm) zu den Kurzwaffen.

Im 16. Jahrhundert zählte der Hanbō zu den am weitesten verbreiteten Waffen in Japan. Durch seine geringe Größe ist er recht leicht zu verbergen und kann unter anderem durch Handgelenkdrehungen in schnellen Attacken effektiv im Kampf eingesetzt werden. Allerdings bestehen nur etwa 20 % der Anwendungen mit dieser Waffe aus Stößen und Schlägen. Vielmehr wird der Hanbō zum Hebeln eingesetzt.

Quelle: Wikipedia - Hanbō
Hayashizaki Jinsuke Shigenobu
Hayashizaki Jinsuke Shigenobu ((* ca. 1546 - † 1621) war ein Samurai und der Überlieferung nach der Begründer des Iaidō. Im Alter von 25 Jahren soll sich ihm, während einer seiner Meditationen beim Hayashizaki-Schrein, die Natur des Schwertkampfes eröffnet haben. Er nannte seine Technik Battōjutsu und gründete die Schule „Hayashizaki Musō-Ryū“. Unter seinem Einfluss und dem seiner besten Schüler entwickelten sich die verschiedene Iaidō-Stile.

Quelle: Wikipedia - Hayashizaki Jinsuke Shigenobu
Hebel
Der Hebel ist die Anwendung des Hebelgesetzes beim Gegner im Kampfsport oder bei der Selbstverteidigung. Die Hebel werden mit bestimmten Griffen erreicht. Sie sind besonders bei Kampfsportarten mit Vollkontakt (z. B. Judo und Ju-Jutsu) üblich.

Quelle: Wikipedia - Hebel
Heya
Ein Heya (jap. 部屋, "Raum") bezeichnet im professionellen japanischen Sumō (Osumō) einen Sportlerstall (Sumo-Mastpferch), d. h. eine Einheit aus Sportlern, Management und Angestellten. Die Heya dienen nicht nur dem Üben des Sports in den zugehörigen Trainingsräumen, sondern stellen kommunenähnliche Lebensgemeinschaften der ihnen angehörenden Ringer dar. Neben Sumōkämpfern (Rikishi) gehören den Heya noch Angehörige verwandter Berufsstände wie Gyoji (Ringrichter) und Tokoyama (spezialisierte Friseure) an. Die sportliche Leitung der Heya haben die sogenannten Oyakata ("Älteste"), meist ehemalige Ringer, inne. Oyakata, die gleichzeitig Eigentümer des Heya sind - dies trifft nur für knapp die Hälfte zu -, bezeichnet man auch als Shisho. Auch die Ehefrauen der jeweiligen Oyakata übernehmen traditionell organisatorische Aufgaben im Stall.

Quelle: Wikipedia - Heya
Hyeong
Hyeong oft Hyong geschrieben) sind vorgeschriebene Bewegungsabläufe, von denen es im traditionellen Taekwondo 24 gibt. Ihr philosophischer Hintergrund geht meist auf koreanische Legenden, Patrioten oder andere Teile der koreanischen Geschichte zurück. Sie dienen dazu, Bewegungsabläufe zu trainieren, die Konzentration zu steigern, Grundtechniken und Grundstellungen zu üben und einen eigenen Bewegungsstil zu entwickeln. Die Zahl 24 rührt von der Anzahl der Stunden am einem Tag her. Ein einzelnes Menschenleben ist im Vergleich zur Ewigkeit so kurz wie ein einziger Tag.

Die Hyeongs des traditionellen Taekwondo wurden von General Choi Hong Hi entwickelt.

Quelle: Wikipedia - Hyeong
Iaito
Iaito (jap. 居合刀) ist ein stumpfes japanisches Schwert. Es wird speziell für das Training der Kunst des Schwertziehens (Iaido) hergestellt. Üblicherweise besteht die Klinge eines Iaito aus einer Aluminium-Zink-Legierung und ist so leichter und billiger als eine Stahlklinge eines echten Schwertes. Es kann aber auch eine gefaltete Stahlklinge aufweisen. Es gilt nicht als Waffe, sondern als Sportgerät. Das Iaitō ist nicht für Kontaktübungen ausgelegt und könnte dabei leicht Schaden nehmen. Viele traditionelle Schwerschmiede, etwa in der Präfektur Gifu, fertigen auch Iaitōs.

Quelle: Wikipedia - Iaito
Innere Kampfkünste
Mit dem Begriff Innere Kampfkünste (chin. 內家拳, Nèijiāquán, kurz neijia) werden einige Stile der chinesischen Kampfkünste bezeichnet, die in enger Verbindung zum philosophischen Daoismus stehen und häufig mit den daoistischen Klostern der Wudang-Berge in Zusammenhang gebracht werden. Die bekanntesten davon sind Taijiquan, Baguazhang sowie Xingyiquan, jedoch existieren zahlreiche weitere Stile, die zu den inneren Kampfkünsten gezählt werden.

Quelle: Wikipedia - Innere Kampfkünste
Jab
Ein Jab ist beim Boxen eine abrupt geschlagene Gerade mit der Führhand.

Er ist das Gegenstück zu den sogenannten "Powerpunches" , dem Uppercut (Aufwärtshaken) , dem Cross, der Gerade mit der Schlaghand und dem Seitwärtshaken.

Er ist praktisch nie der stärkste Schlag im Arsenal eines Boxers, weil der Körper nicht in den Schlag hineingeht und die Kraft vor allem aus dem Trizeps kommt. Man sieht es nur ganz ganz selten und nur bei Boxern mit Glaskinn, dass sie nach einem einzelnen Jab zu Boden gehen, der Jabber kann allerdings Gegner mit Dauerbeschuss zermürben.

Quelle: Wikipedia - Jab
Jack Broughton
Jack Broughton(* 1704 in Cirencester; † 8. Januar 1789) war ein englischer Boxer und Regelgeber des Boxsports.

Broughton trainierte an der Boxschule von James Figg und folgte 1738 George Taylor, einem weiteren Schüler Figgs, als englischer Boxchampion nach. Er wurde somit der dritte englischer Meister.

Später eröffnete er eine eigenen Boxschule in Konkurrenz zur Figg-Akademie. Am 10. April 1750 verlor er seinen Titel durch eine KO-Niederlage an Jack Slack, einen Enkel Figgs.

Er verwendete erstmals Handschuhe ("Mufflers") zum Trainieren und für Schaukämpfe.

1741 soll er bei einem Kampf versehentlich einen Gegner getötet haben, was ihn dann veranlasste, 1743 neue Regeln zu veröffentlichen, die Broughton Rules, die bis zu Einführung der "Revised London Prize Ring Rules" 1838 gültig waren.

Quelle: Wikipedia - Jack Broughton
Japan Karate Association
Masatoshi Nakayamagründete 1949 die Japan Karate Association (JKA), den ersten Karateverband in Japan. Er war auch der Begründer des modernen Wettkampfkarate.

Gichin Funakoshi wurde zum ersten Cheftrainer (Shoseki Shihan) der Japan Karate Association ernannt. Das erste administrative Dojo der JKA wurde am 20. März 1955 in Yotsuya (Shinjuku, Tokio) erbaut. Im April des darauf folgenden Jahres begann in den Räumlichkeiten des Haupt-Dojos das Training.

Quelle: Wikipedia - Japan Karate Association
Japanischer Sumoverband
Der Japanischer Sumōverband (jap. 日本相撲協会 Nihon Sumō Kyōkai) ist die bestimmende Organisation des professionellen Sumō in Japan.

Quelle: Wikipedia - Japanischer Sumōverband