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Kampfsportlexikon

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Jeet Kune Do
Jeet Kune Do (chin. 截拳道, jié quán dào „Weg der abfangenden Faust“) ist ein von Bruce Lee entwickeltes Kampfkunstsystem bzw. Selbstverteidigungskonzept. Ursprünglich wurde das Kampfsystem Jun Fan Gung Fu bzw. Jun Fan Kung-Fu genannt, wobei Jun Fan von Lees chinesischem Namen herrührt.

Quelle: Wikipedia - Jeet Kune Do
Jido-Kwan
Jido-Kwan ist die Bezeichnung einer führenden Stilrichtung im koreanischen Taekwondo. Das Wort ist nicht in einem zu übersetzen, sondern muss in seine drei Silben aufgeteilt werden. Ji stammt aus dem chinesisch-koreanischen Wortstamm und bedeutet "Weisheit". Do stammt aus dem japanisch-koreanischen Wortstamm und bedeutet "Weg". Kwan ist das koreanische Wort für Schule. Jido-Kwan kann in diesem Zusammenhang mit "Schule des Weges der Weisheit" oder "Schule des weisen Weges" übersetzt werden.

Quelle: Wikipedia - Jido-Kwan
Jigoro Kano
Jigoro Kano (jap. 嘉納治五郎 Kanō Jigorō; * 28. Oktober 1860 in Mikage; † 4. Mai 1938) war Begründer der japanischen Kampfsportart Jūdō. Weiterhin reformierte er die Kampfsportart Jiu-Jitsu.

Quelle: Wikipedia - Jigorō Kanō
Jo
Ein (jap. 杖) ist ein runder, aus hartem Holz (in der Regel rote oder weiße Eiche) gefertigter Stock, der in einigen japanischen Kampfkünsten wie dem Jōdō und dem Aikidō benutzt wird.

Der Jō ist kürzer als der Bō und länger als der Hanbō.

Quelle: Wikipedia - Jō
Jonidan
Die Jonidan-Division (序二段) ist die zweitniedrigste Liga des japanischen Sumō. Sie ist die letzte, deren Anzahl von teilnehmenden Kämpfern nicht festgelegt ist. Es gehören ihr aber normalerweise um die 300 Sumotori an. Da diese wie alle niedrigeren Divisionen auch an nur einer Woche der Turniere kämpfen, wird wegen der hohen Zahl der Teilnehmer oftmals ein zusätzlicher Durchgang am Ende eines Turniers nötig, um die stärksten Kämpfer zu ermitteln (kettei-sen).

Die vorgeschriebene Kleidung der Angehörigen der Jonidan-Division sind die yukata, ein leichter Baumwollmantel, und die Holzschuhe geta.

Quelle: Wikipedia - Jonidan
Jonokuchi
Jonokuchi 序ノ口, "etwas, das gerade begonnen hat") ist die sechste und unterste Division im japanischen Sumō. Das Personal der Liga wird in erster Linie von Anfängern, aber auch von durch Verletzungen abgestiegenen älteren Ringern gestellt, die ein Comeback versuchen. Die erste Rangordnung der neuen Ringer wird beim mae zumo ermittelt, einem Wettkampf in der ersten Woche des Basho, der von rangniederen und oft ebenfalls neuen Yobidashi und Gyoji geleitet wird. Die Anzahl der Aspiranten beträgt jeweils von etwa 15 bis zu über 50, wobei sie beim Frühjahrsturnier haru-basho in der Regel am höchsten liegt. Nach der mehrtägigen Prozedur werden sie auf dem Kampfplatz offiziell vorgestellt, was bei hohen Teilnehmerzahlen nochmals mehrere Tage dauern kann. Danach sind sie als deshi (Lehrlinge) anerkannt.

Die verbindliche Kleidungsordnung für Sportler der Jonokuchi-Division besteht aus einer Baumwollrobe, der yukata, und den traditionellen Holzschuhen geta.

Quelle: Wikipedia - Jonokuchi
Judoka
Mit Judoka (jap. 柔道家 Jūdōka) wird eine Person bezeichnet, die den Sport Judo betreibt.

Der Judoka durchläuft während seiner Sportlerkarriere verschiedene Stufen, die den Grad seines Fortschritts darstellen. Schülerstufen, Kyū genannt, werden durch Gürtel unterschiedlicher Farben angezeigt. Die Grade der Meister, die als Dan bezeichnet werden entsprechen einem schwarzen bzw. die höheren einem rot-weiß gestreiften Gürtel.

Das Suffix -ka entspricht dem japanischen Zeichen (家) mit der Bedeutung Haus, Heim. Ein Judoka ist also ganz wörtlich jemand, der in der Sportart Judo „beheimatet“ oder zu Hause ist.

Eine ähnliche Bezeichnung ist auch in anderen japanischen Kampfsportarten gebräuchlich, z. B. Karateka, Kendoka und Aikidoka.

Quelle: Wikipedia - Judoka
Jürgen Seydel
Jürgen Seydel (* 12. September 1917) ist der Vater des Karate in Deutschland.

1939 begann Seydel mit dem Judo-Training an der Universität Bonn. 1955 erfuhr er durch einen Artikel in einer französischen Zeitschrift von dem bis dahin in Deutschland unbekannten Karate. 1959 gründete Seydel das erste Karate-Dojo Deutschlands in Bad Homburg. Hier lehrte er aus einem Lehrbuch von Henry Plee und mit dem Wissen, das er sich auf Lehrgängen angeeignet hatte. 1959 bestand er die Prüfung zum 1. Dan. Bis 1965 war er damit der einzige Danträger Deutschlands.

Seydels prominentester Schüler war der in Deutschland stationierte G. I. Elvis Presley.

Quelle: Wikipedia - Jürgen Seydel
Juryo
Die Jūryō (jap. 十両) ist die zweite Liga im japanischen Sumō. Sie kommt nach der Makuuchi-Division, in der 42 Sumoringer kämpfen und vor der Makushita-Division, in der 120 Sumoringer kämpfen. In der Juryo-Division selbst sind immer 28 Sumoringer. Die Makuuchi-Division und die Juryo-Division bilden zusammen die Sekitori-Ränge. Kämpfer in den Sekitori-Rängen bekommen ein festes monatliches Gehalt vom Nihon Sumo Kyokai (Japanischer Sumoverband) bezahlt, niederrangigere Sumoringer bekommen nur noch eine Art Taschengeld, das um ein vielfaches niedriger ist. Wenn ein ranghoher Juryo (Kämpfer in der Juryo-Division) ein Kachi-koshi (mehr Siege als Niederlagen in einem Turnier) erreicht, kann er in die Makuuchi-Division aufsteigen, schafft ein rangniederer Juryo nur ein Make-koshi (mehr Niederlagen als Siege in einem Turnier), so läuft er Gefahr, in die Makushita-Division abzusteigen.

Quelle: Wikipedia - Jūryō
Kachi-koshi
Kachi-koshi (jap. 勝ち越し) heißt eine positive Kampfbilanz eines Sumōtori bei einem Basho (Turnier). Da die Einstufung der Sumōtori in Klassen vor allem davon abhängt, wie die Kämpfer in den Turnieren abschneiden, kommt der Tatsache, ob der Kämpfer kachi-koshi abgeschnitten hat oder nicht, große Bedeutung zu. Verliert ein Kämpfer mehr Duelle als er gewinnt, wird dies make-koshi genannt und führt zur Herabstufung in der Banzuke - außer bei einem Yokozuna, der seinen Rang nie mehr verlieren kann, und einem Ōzeki, dessen Abstieg durch eine Sonderregel erschwert ist.

Da in der Makuuchi- und in der Juryo-Division jeder Kämpfer an jedem der 15 Tage des Basho einen Kampf hat, braucht er mindestens acht Siege, um kachi-koshi zu erreichen. In den unteren Ligen (Makushita, Sandanme, Jonidan und Jonokuchi), in denen jeder Kämpfer nur sieben Tage kämpft, werden entsprechend nur vier Siege benötigt.

Quelle: Wikipedia - Kachi-koshi
Kali
Kali ist der Name einer umfassenden philippinischen Kampfkunst, verwandt mit Eskrima und Arnis, konnte sich jedoch die traditionelle Klingenorientierung (Messer / Schwert) über die Kolonialzeit hinaus bewahren. Die philosophische Grundlage ist lebensbejahend; es wird nicht trainiert, um Gesundheit und Leben zu zerstören, sondern um das eigene Leben und das Leben der Familie und Freunde zu schützen. Der Angreifer wird als benachteiligt angesehen. Es ist die Kunst, mit einem einfachen Stock einen Gegner mit Schwert und Waffe zu besiegen.

Quelle: Wikipedia - Kali
Kamae
Kamae(jap.構え) ist ein Begriff, der in den japanischen Kampfsportarten (Budō) die Grundhaltung oder Ausgangsstellung des Kämpfers bezeichnet. Die Kamae setzt sich aus der äußeren und der inneren Haltung zusammen. Die Kamae sind dabei auf die Eigenarten der jeweiligen Kampfsportart angepasst. Oft gilt aber, dass man in dieser Haltung auf einen Angriff reagieren kann, aber auch aus dieser Haltung Angreifen kann.

Quelle: Wikipedia - Kamae
Kanken Toyama
Kanken Toyama (jap. 遠山寬賢 Tōyama Kanken; * 24. September 1888 - † 24. November 1966) war der Entwickler der Karate-Auffassung Shudokan. Er wurde unter dem Namen Kanken Oyadamari, als Mitglied einer Adelsfamilie, in Shuri, auf Okinawa, Japan, geboren.

Quelle: Wikipedia - Kanken Toyama
Karate-Gi
Karate-Gi (空手着 oder 空手衣, jap.) ist die japanische Bezeichnung für "Karateanzug", der Bekleidung für die Praktizierung von Karate.

Der Karate-Gi ähnelt sehr einem Judo-Gi, was auf deren gemeinsamen Ursprung zurückzuführen ist. Einheitliche Karateanzüge und das Graduierungssystem, durch Gürtelfarben gekennzeichnet, wurden erst durch Gichin Funakoshi erstmalig eingeführt. Davor war Karate (bzw. das Okinawa-Te) in robuster Alltagskleidung trainiert worden. Der Schnitt eines Karate-Gi ist üblicherweise weiter als der eines Judo-Gi und oft aus weniger starkem Stoff gefertigt.

Quelle: Wikipedia - Karate-Gi
Karateka
Mit Karateka (空手家, jap.) wird eine Person bezeichnet, die den Kampfsport beziehungsweise die Kampfkunst Karate betreibt.

Karateka durchlaufen verschiedene Stufen, die den Grad ihres Fortschritts darstellen. Schülerstufen (Kyu) werden meist durch Gürtel unterschiedlicher Farben angezeigt. Die höheren Grade (Dan) werden durch einen schwarzen Gurt gekennzeichnet. Dabei gilt der Träger eines solchen schwarzen Gürtels zumindest im traditionellen Karate noch nicht als Meister, erst ab dem 5. Dan wird ihm dieser Status zugesprochen. Insgesamt gibt es zehn Dan-Grade, wobei strittig ist, ob der 10. Dan überhaupt von einem lebenden Menschen erreicht werden kann. In der Regel wird er bedeutenden Meistern posthum verliehen.

Das Suffix -ka entspricht dem japanischen Zeichen (家) mit der Bedeutung „Haus, Heim“. Ein Karateka ist also wörtlich jemand, der in der Sportart Karate „beheimatet“ oder zu Hause ist.

Quelle: Wikipedia - Karateka
Kata
(jap. 形, dt. Form, Stil, Haltung oder seltener 型 für Vorschrift, Muster, Abdruck, Schablone) ist ein Begriff aus den japanischen Kampfkünsten und bezeichnet die stilisierte Form eines Kampfes gegen einen oder mehrere reale oder imaginäre Gegner, bei der Verteidigung, Angriffe und Gegenangriffe in festgelegter Abfolge und Ausführungsart geübt werden.

Quelle: Wikipedia - Kata
Katana
Das Katana ist das japanische Langschwert (Daitō). Im heute üblichen Japanischen wird der Begriff aber auch als allgemeine Bezeichnung für Schwert verwendet. Japanische Substantive haben keine Plural-Endungen; es heißt also im Japanischen ein Katana, zwei Katana.

Quelle: Wikipedia - Katana
Keikogi
Keikogi (稽古着, jap.) oder Keiko-Gi bedeutet Trainingsbekleidung. Obwohl damit auch ein pinkfarbener Gymnastikanzug gemeint sein kann, ist Keikogi der allgemeine Oberbegriff für die in den japanischen Kampfkünsten (Budō) getragene Trainingskleidung. Keikogi werden in mehr oder weniger unterschiedlichen Ausführungen z.B. in den Budo-Disziplinen Karate, Jūdō, Jiu Jitsu, Kendō, Aikidō und Iaidō verwendet.

Quelle: Wikipedia - Keikogi
Kempo
Kempō Karate oder auch kurz Kempō (Kanji 拳法) ist eine Kampfkunst-Mischform, die während der Ming-Dynastie unter anderem aus der Kampfkunst der chinesischen Shaolin-Mönche (Shaolin-Quanfa) und deren okinawanischen Ableger, dem Tode, hervorgegangen ist. Kempo bedeutet soviel wie "Weg der Faust".

Quelle: Wikipedia - Kempō Karate
Kendo-Wettkampf
Heutzutage wird Kendō als Wettkampfsport betrieben, wobei die traditionellen Aspekte immer noch eine große Rolle spielen. Ein Turnierkampf (Shiai) wird durch das Erreichen von "Punkten“ gewonnen, wobei üblicherweise derjenige gewinnt, der zuerst zwei Punkte erzielt (und damit den Kampf beendet) oder der nach Ablauf der Kampfzeit mit einem Punkt führt. Steht es zu diesem Zeitpunkt unentschieden, ist entweder eine Verlängerung oder ein Schiedsrichterentscheid üblich. Die Kampfzeit beträgt meistens zwischen drei und fünf Minuten. Seltener ist die Variante, in der nur ein Punkt erreicht werden muss, um zu gewinnen (Ippon-shobu).

Quelle: Wikipedia - Kendō-Wettkampf