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Kampfsportlexikon

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Kenjutsu
Kenjutsu (jap. 剣術) bedeutet „Schwert-Künste“ und wird oft als Oberbegriff für die traditionellen Schwertschulen Japans gehandhabt, aus denen sich unter anderem das moderne Kendō entwickelt hat.

Es gibt aber nachwievor auch noch Koryu (japanisch, „alte Schule“), die Kenjutsu, oder allgemein Bujutsu, in seiner klassischen Form unterrichten.

Quelle: Wikipedia - Kenjutsu
Kettenfauststoß
Beim Kettenfauststoß handelt es sich um eine Selbstverteidigungstechnik, bei der von der Mittellinie des Körpers ausgehend in schneller Abfolge Fauststöße beider Hände erfolgen.

Quelle: Wikipedia - Kettenfauststoß
KI
, gleichbedeutend mit Ch'i (chin. 气/氣, W.-G. Ch'i), in Japan als Ki (Kanji: 気) und in Korea als Gi bekannt, bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten.

Quelle: Wikipedia - Qi
Kiai
Der Kiai (jap. 氣合) ist in den japanischen Kampfkünsten ein Kampfschrei, der während eines Schlags, Stoßes oder Trittes oder einer anderen Technik ausgestoßen wird. Das Wort Kiai setzt sich zusammen aus ki (Energie) und ai (Einheit).

Der Kiai fällt zeitlich mit dem Kime zusammen. Bei guter Ausführung kann der Kiai selbst eine Waffe sein, da ein Angreifer durch diesen Schrei eingeschüchtert oder verwirrt werden kann (psychologische Wirkung nach außen). Einen Kiai auszustoßen wirkt auch motivierend auf den Ausführenden (psychologische Wirkung nach innen).

In den asiatischen Kampfkünsten wird großer Wert auf korrekte Atemtechnik gelegt (Bauchatmung). Der Kiai ist ein Baustein zum Erlernen dieser Technik. Im Moment des Kiai müssen die Muskeln des Rumpfes zusammenwirken, um einen lauten Schrei auszustoßen. Diese Anspannung bewirkt, dass beispielsweise ein Fauststoß durch die vereinte Anstrengung aller Muskeln eine höhere Wirkung entfaltet.

Quelle: Wikipedia - Kiai
Kihon
(基本) ist das japanische Wort für „Basis“.

Im Budō sind damit die Grundtechniken gemeint, welche im näheren durch Kihon Waza (Grundtechniken) und Kihon Kumite zusammengefasst werden.

Quelle: Wikipedia - Kihon
Kime
Kime (決め, jap.) bezeichnet im Karate den Moment größter Anspannung während eines Stoßes, Schlags oder Trittes. Alle Bewegungen des Kämpfers sollen schnell und locker ausgeführt werden, bis es beim Kime zu einer explosionsartigen Anspannung und Entladung der Kraft kommt. Kime ist ein essentieller Bestandteil des Karate. Äußerlich erkennt man Kime am plötzlichen kontrollierten Arretieren ("Einrasten") des die Technik ausführenden Arms oder Beins wenige Zentimeter (Sun-dome) vor dem Ziel bzw. im Ernstfall genau im Ziel.

Quelle: Wikipedia - Kime
Kirikaeshi
Kirikaeshi(japanisch: 切り返し, wörtlich "Den Schnitt erwidern") ist eine wesentliche Grundübung des Kendō, welche mit Partner ausgeführt wird. Ebenso wie die Suburi-Übungen begleitet sie den Kendō-Ausübenden von der ersten Stunde bis ins hohe Alter.

Quelle: Wikipedia - Kirikaeshi
KO
Ein Knockout (KO) ist eine Gewinnbedingung in vielen Ringsportarten, wie zum Beispiel Boxen, Kickboxen, Muay Thai und anderen. Ein Knockout-Sieg wird erklärt, wenn ein Teilnehmer außerstande ist, innerhalb einer bestimmten Zeit vom Fußboden aufzustehen. Ein Schiedsrichter kann außerdem einen Technischen Knockout (TKO) erklären, falls einer der Teilnehmer zu verletzt, gleichgewichtslos oder verwirrt ist, um den Kampf fortzuführen.

Da ein Knockout nicht immer durchführbar ist, werden normalerweise zusätzliche alternative Gewinnbedingungen festgesetzt.

Quelle: Wikipedia - Knockout
Kobudo
Kobudō(古武道, jap., in etwa "alte Kriegskunst") bezeichnet die Kampfkunst mit den auf Okinawa entwickelten Waffentechniken. Häufig wurden diese Bauernwaffen aus Handwerkszeugen oder alltäglichen Gegenständen entwickelt wie dem Sai (eine modifizierte Mistgabel, wobei diese Behauptung nicht ganz korrekt ist, denn stählerne Geräte für einen Verwendungszweck wie den Misttransport zu verwenden, ist eher unwahrscheinlich. Der Sai darf wohl als Nachbildung der Heiligenzeichen, die indische Mönche zuerst verwendeten, angesehen werden. ), dem Nunchaku (kurzer Dreschflegel), dem Bō (ein 182 cm langer Stab), den Kama (landwirtschaftlich genutzten Sicheln) oder der Tonfa (ursprünglich Griff eines Mühlsteins - heute gewöhnlich von Polizeikräften als Schlagstock verwendet). Speziell in Deutschland hat sich der Hanbo (91cm langer Stab, halber Bo) als weitere Hauptwaffe etabliert, da der Nunchaku inzwischen verboten ist.

Quelle: Wikipedia - Kobudō
Kodokan
Der Kōdōkan (jap., 講道館, Lehrhalle des Weges) ist die älteste und bedeutendste Jūdōschule der Welt. Sie befindet sich in Tōkyō und wurde 1882 vom Begründer des Jūdō, Jigorō Kanō, gegründet.

Als bedeutendste japanische Jūdōschule gibt der Kōdōkan die Richtlinien vor, an welchen sich weltweit die Jūdō-Verbände orientieren. So ist es zum Beispiel ein Bestreben vieler Jūdōka die inzwischen sehr vielfältigen Variationen der Jūdō-Kata wieder zu standardisieren, wobei man sich auf die vom Kōdōkan gelehrte Version der Kata beruft. Der Kōdōkan hat damit auch die Funktion, die Reinheit des Jūdō zu wahren, wie es Jigorō Kanō gelehrt hat.

Quelle: Wikipedia - Kōdōkan
Koichi Tohei
Kōichi Tōhei (jap. 藤平光一, Tōhei Kōichi; * 1920 in Tokio) ist der einzige lebende Träger eines 10. Dan im Aikidō.

Quelle: Wikipedia - Kōichi Tōhei
Kokyu
Kokyū (呼吸), Ko (Einatmen) und Kyu (Ausatmen); bezeichnet die in Kampfkünsten studierte Atemkraft. Da sich nach fernöstlicher Ansicht der Atem mit der kosmischen Energie des Ki (jap.) oder Qi (chin.) verbindet, kann durch entsprechende Atemübung Ki beim Atem holen aufgenommen, im Halten des Atems gebunden und beim Ausatmen im Körper respektive Raum verteilt werden.

Quelle: Wikipedia - Kokyū
Komusubi
Komusubi (jap. 小結) ist der vierthöchste Rang im Sumō. Der Komusubi ist der vierte und damit unterste Sanyaku-Rang.

Wenn ein Komusubi mit Kachi Koshi (mehr Siege als Niederlagen in einem Turnier) abschneidet, so bleibt er entweder Komusubi, oder er wird zum Sekiwake befördert. Schneidet er mit Make Koshi (Mehr Niederlagen als Siege) ab, so wird er zum Maegashira zurückgestuft. Zu jeder Zeit gibt es mindestens zwei Komusubis, in seltenen Ausnahmefällen auch drei oder vier.

Quelle: Wikipedia - Komusubi
Korbschläger
Ein Korbschläger (kurz Korb) ist eine studentische Fechtwaffe, die bei Mensuren verwendet wird. Der Handschutz dieser Hiebwaffe ist ein Drahtkorb. Die andere Form des studentischen Schlägers ist der Glockenschläger.

Quelle: Wikipedia - Korbschläger
Koryu
Koryū st die japanische Bezeichnung für „klassische“ Bujutsu-Disziplinen.

Das Wort Koryū 古流 bedeutet wörtlich „alte Schule“ oder „alte Strömung“. (Das Zeichen 流 „RYŪ“ kann auch als nagareru „fließen, strömen“ gelesen werden.)

Quelle: Wikipedia - Koryū
Krabi Krabong
Krabi Krabong ist die Bezeichnung für eine thailändische Kampftechnik mit Waffen, deren Ursprünge vermutlich mehrere Jahrtausende zurückreichen. Aus ihr entwickelte sich der unbewaffnete Muay Thai.

Krabi Krabong beinhaltet sowohl waffenlose Techniken als auch Techniken mit Krabi (Degen), Daab (Schwert), Ngao (Lanze mit langer Klinge) und Plong (Stock). Dazu kommen Langschilde (Maisun, Dung und Kaen) und der Rundschild Lo. Zweihändige Techniken sind Daab Song Meu mit einem Schwert in jeder Hand, und Mae Sun Sok, der Kampf mit zwei Unterarmhölzern ähnlich dem japanischen Tonfa.

Heutzutage wird Krabi Krabong als Sportart betrieben. Trainiert wird mit Übungswaffen aus Rattan oder Holz - echte Waffen werden nur bei Vorführungen benutzt, die aus tanzartig choreographiertem Wechsel von Angriff und Abwehr bestehen, der von Tamburin und Flöte begleitet werden. Die Tuniken und die farbigen Schärpen der Sportler sollen traditionellen thailändischen Uniformen ähneln.

Die "International Muay Thai Federation" vergibt 9 Grade vom Schüler- bis Großmeisterrang.

Quelle: Wikipedia - Krabi Krabong
Kubotan
Ein Kubotan ist eine Waffe, die in verschiedenen Kampfkünsten Verwendung findet. Der Umgang mit dem Kubotan wird überwiegend im Kobudo, Modern Arnis, ATK und Ju-Jutsu Praktiziert. Auch in vielen anderen Kampfsportarten, wie z.B. dem Karate oder Jiu-Jitsu findet diese Waffe Verwendung.

Im wesentlichen ist ein Kubotan ein kurzer Stock, der als Druckverstärker genutzt wird. Ein Kubotan sollte einige Zentimeter länger sein als die Hand des Benutzers breit ist, so dass er, in der Faust gehalten, an beiden Seiten ein wenig übersteht. Die meisten Kubotan sind etwa 13 bis 15 cm lang, die Dicke variiert je nach Material zwischen einem und 2,5 cm.

Quelle: Wikipedia - Kubotan
Kumite
Kumite (組手) bezeichnet eine Wettkampf- und Trainingsform in japanischen Kampfsportarten.

Im Wettkampf stellt das Kumite den Kampf zweier Gegner ohne vorherige Absprache der Techniken dar. Im Training können je nach Kampfsportart unterschiedliche Stufen des Kumites existieren, in denen die Angriff- und Abwehrtechniken je nach Stufe vorgeschrieben sein können.

Quelle: Wikipedia - Kumite
Kung Fu
Kung Fu ((chin. 功夫, Gōngfu, W.-G. Kung Fu „Etwas durch harte/geduldige Arbeit Erreichtes“) wird im Westen fälschlicherweise als Bezeichnung für die chinesischen Kampfkünste verwendet.

Im traditionellen chinesischen Sprachgebrauch ist gōngfu keine Bezeichnung für die Kampfkünste im Speziellen, sondern für jede Fertigkeit, die man sich durch harte Anstrengung erarbeitet. Dies kann sich auf die Kampfkünste, aber auch auf jede andere Tätigkeit beziehen. Der traditionelle Sammelbegriff für alle chinesischen Kampfkünste ist Wushu.

Quelle: Wikipedia - Kung Fu
Kup
Kup (romanisiert eigentlich "Keup" oder Kŭp" geschrieben, denn der Vokal klingt anders als das deutsche "u") ist die Bezeichnung für einen Schülergrad in einigen koreanischen Kampfkünsten (Taekwondo, Hapkido).

Der Anfänger hat automatisch den 10. Kup ('Mu Kup' = leere Stufe') und steigt mit jeder Prüfung auf, wobei die Kup-Stufen abwärts gezählt werden. Nach dem höchsten Schülergrad (1. Kup) folgen die Meister-Grade (Dan).

Quelle: Wikipedia - Kup