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Kampfsportlexikon

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Kwon Jae-hwa
Kwon Jae-hwa (* 1937 in Busan, Südkorea) ist ein koreanischer Taekwondo-Großmeister.

Sein Name ist im Taekwondo so bekannt wie kaum ein anderer. Seine besondere Art, Schüler zu unterrichten, die Fähigkeit im Umgang mit Menschen und seine eigene Philosophie sind das, was den Menschen Kwon Jae-hwa ausmacht.

Quelle: Wikipedia - Kwon Jae-hwa
Kyokushinkai
Kyokushinkai bezeichnet die von Masutatsu Oyama gegründete Karate Organisation. Die Stilrichtung nennt man Kyokushin (極真, きょくしん), was „die letzte, absolute Wahrheit“ bedeutet.

Kyokushin ist ein Vollkontakt-Karate und gilt in der Kampfkunstwelt als einer der härtesten Karatestile. Viele moderne Vollkontakt-Stile und Splittergruppen sind aus ihm entstanden. z.B. World Oyama Karate, World Seido Karate Organization, Kyokushin Budokai, Enshin Karate, Seido-Keikan, K-1, IFK...

Quelle: Wikipedia - Kyokushinkai
Kyu
Kyū (jap. 級) bedeutet wörtlich Klasse, Schulklasse oder Rang. Als Zahlwort wird Kyū auch wie folgt geschrieben: (jap. 九) und wird dann mit neun übersetzt, siehe auch japanische Zahlen.

Der Begriff bezeichnet die Schülergrade in den japanischen Budō-Künsten. Die Fortgeschrittenengrade hingegen werden Dan genannt. Auch im Brettspiel Go ist die Bezeichnung Kyū üblich. Kyū werden mit abnehmender Nummer gesteigert. Der 1. Kyū ist also der höchste Kyū, der 2. Kyū der zweithöchste etc.

In vielen Kampfsportarten werden die Kyū-Grade durch farbige Gürtel (Obi) gekennzeichnet. Dabei trägt der Neuling vor der ersten Prüfung einen weißen Gürtel; die höheren Grade erhalten die Farben Gelb, Orange, Grün, Blau (Violett) und Braun.

Quelle: Wikipedia - Kyū
Leung Ting
Leung Ting (* 28. Februar 1947) ist ein Kampfkünstler eines Zweiges der chinesischen Kampfkunst Wing Chun, den er unter dem von ihm in den USA geschützten Namen Wing Tsun vertritt. Er ist das Oberhaupt der von ihm gegründeten International Wing Tsun Association (IWTA). Nach eigenen Angaben lernte er Wing Chun seit seinem 13. Lebensjahr. Sein erster Lehrer war der Yip-Man-Schüler Leung Sheung.

Leung Ting ist der Begründer und Leiter des Leung-Ting-WingTsun-Systems („LT-WT“).

Quelle: Wikipedia - Leung Ting
Ligade
Die Ligade (lateinisch ligare binden) bezeichnet in der Fechtkunst eine Art Streichfinte, die mit der Battuta verwandt ist.

Bei der Ligade beschreibt die eigene Klinge von rückwärts nach vorwärts einen Kreis dergestalt, dass dessen Umfang in möglichst spitzem Winkel an der Klinge des Gegners entlang streicht. Infolge der auf diese Weise angebrachten Reibung erhält die gegnerische Klinge einen Ruck, wird zur Seite geschlagen oder ganz aus der Hand geschleudert.

Quelle: Wikipedia - Ligade
Lineare Weltmeisterschaft
Lineare Weltmeisterschaft nennt man im Profiboxen den Status, den anerkannt besten Boxer einer Klasse geschlagen und seither nicht mehr verloren zu haben. Das spielt im Schwergewicht eine große Rolle.

Quelle: Wikipedia - Lineare Weltmeisterschaft
Lo Man Kam
Lo Man Kam (auch Lu Wenjin;* 25. Mai 1933 in Guangdong, Republik China) ist ein bekannter asiatischer Wing Chun-Kämpfer und Lehrer. Lo Man Kam ist der Neffe des verstorbenen letzten Großmeisters des Wing Chun, Yip Man.

Quelle: Wikipedia - Lo Man Kam
London Prize Ring Rules
Als London Prize Ring Rules bezeichnet man die Regeln des bare-knuckle Boxens, insbesondere ab 1838.
Quelle: Wikipedia - London Prize Ring Rules
Maegashira
Maegashira (前頭) ist der fünfthöchste Rang im Sum

Quelle: Wikipedia - Maegashira
Make-koshi
Als Make-koshi (jap. 負け越し) bezeichnet man eine negative Siegesbilanz die ein Sumō-Ringer bei einem Basho (Turnier) erringt. Bei diesen Turnieren werden immer Kämpfe ungerader Anzahl bestritten, so dass immer eindeutig ausgesagt werden kann, ob ein Kämpfer (ein Sumōtori) mehr Kämpfe gewonnen als verloren hat oder umgekehrt. Verliert ein Kämpfer mehr Kämpfe als er gewinnt (bei einem Basho der obersten Ligen wird 15 mal gekämpft, eine make-koshi Bilanz ist also zum Beispiel acht Niederlagen bei sieben Siegen) bezeichnet man seine Bilanz als make-koshi, gewinnt er mehr Kämpfe als er verliert, nennt man dies kachi-koshi. Diese Bilanzen haben immer großen Einfluss auf die Einstufung der Sumōtori, so kann zum Beispiel nur ein Kämpfer im Yokozuna-Rang make-koshi abschneiden ohne befürchten zu müssen, herabgestuft zu werden. Ebenso ist eine Heraufstufung bei kachi-koshi wahrscheinlich.

Quelle: Wikipedia - Make-koshi
Makiwara
Ein Makiwara (jap. 巻藁, mit der Bedeutung maki - Rolle, umrollen und wara - Stroh), ist ein aus Japan stammendes Sportgerät, das vor allem im Karate als hölzerner Schlagpfosten und im japanischen Bogenschießen, Kyudo, als Übungziel verwendet wird.

Quelle: Wikipedia - Makiwara
Makushita
Die Makushita-Division (幕下) ist die dritthöchste der sechs Klassen des japanischen Sumō. Der Name, der wörtlich "unter dem Vorhang" bedeutet, erklärt sich daraus, dass die Makushita früher die zweite Liga bildete und damit direkt unter der Makuuchi-Division angesiedelt war, deren Angehörige durch Vorhänge von den anderen Ringern abgetrennt waren. Der Makushita-Division gehören stets 120 Kämpfer an, die in Ost- und Westgruppe unterteilt sind.

Quelle: Wikipedia - Makushita
Makuuchi
Die Makuuchi-Division (jap. 幕内) ist die höchste Liga im japanische Profisumō. Als einzige der sechs Divisionen ist sie nochmals in einzelne Ränge unterteilt, in absteigender Reihenfolge sind dies Yokozuna, Ōzeki, Sekiwake, Komusubi und Maegashira. Letztere machen den weitaus größten Teil der insgesamt 42 Makuuchi-Kämpfer aus.

Quelle: Wikipedia - Makuuchi
Masahiko Kimura
(jap.: 木村政彦; * 10. September 1917 in Kumamoto ; † 18. April 1993) war ein japanischer Judoka, der den 7. Dan im Alter von 29 Jahren erworben hat. Viele bezeichnen ihn als den größten Judoka, der jemals lebte. Er ist der einzige Judoka, dem es gelang, die alljapanischen Meisterschaften dreimal in Folge zu gewinnen. Des Weiteren wurde er in seinem Leben nur viermal geschlagen, wobei er seinen letzten Kampf im Alter von 17 Jahren verlor.

Quelle: Wikipedia - Masahiko Kimura
Mato
Das Mato wird als Zielscheibe beim japanischen Bogenschießen, Kyūdō verwendet.

Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Formen:

Das für Training und Wettkampf eingesetzte Hoshi-Mato (Stern-Mato) besteht aus einer weißen Scheibe von 36 cm Durchmesser mit einer schwarzen Mitte von 12 cm Durchmesser.

Für Zeremonien und Wettkämpfe kommt das Kasumi-Mato (Nebel-Mato) zum Einsatz. Dieses hat bei ebenfalls 36 cm Durchmesser mehrere schwarze und weiße Ringe, deren Zahl und Breite sich zwischen den einzelnen Schulen des Kyūdō unterscheiden.

Hoshi- und Kasumi-Mato bestehen traditionell aus einem mit Papier bespannten Holzring, der mit Hilfe eines Bambusstabes vor einer Sandaufschüttung (Azuchi) befestigt wird.

Quelle: Wikipedia - Mato
Matsubayashi-Ryu
Matsubayashi-Ryū (auch Matsubayashi Ryu) ist ein Karatestil, der im Jahr 1947 von Großmeister Shoshin Nagamine gegründet wurde. Matsubayashi Ryu ist heute eine der Hauptrichtungen innerhalb der Shorin-Ryu-Familie des Okinawa Karate und gilt als sehr ursprüngliche Form des Karate. Der Name Matsubayashi Ryu (Ryu = „Stil“) wurde zu Ehren der beiden alten Großmeister Matsumura Sokon und Matsumora Kosaku gewählt. Matsubayashi bedeutet „Pinienwald“ (Matsu = „Pinie“ und Hayashi = „Wald“), was auch eine Anspielung auf die Shaolin-Herkunft (Shaolin = „kleiner Wald“, der in einem Pinienhain gelegen haben soll) des Okinawa-Karate ist.

Quelle: Wikipedia - Matsubayashi-Ryū
Mawashi
Ein Mawashi (jap. 廻し) ist im Sumōringen der Gürtel, den die Kämpfer (rikishi) im Wettkampf und beim Training tragen. Profiringer der oberen Ränge tragen während der Zeremonie beim Betreten des Ringes zum Beginn eines Turniertages (dohyo-iri) sowie beim "Bogentanz" am Ende eines Kampftages einen zeremoniellen Kesho-mawashi.

Quelle: Wikipedia - Mawashi
Men
Der Men(jap., 面) ist der Kopfschutz, der beim Kendō (剣道) getragen wird.

Er ist Bestandteil der Rüstung (Bōgu, 防具) und stellt die Haupttrefferfläche im Kendo dar. Auf das Men sind drei bzw. vier unterschiedliche Hiebe möglich: Erstens der gerade Schlag auf den Scheitel, zweitens und drittens der seitliche Schlag auf den Scheitel links oder rechts (Men-Schlag) und viertens der einzige Stich im Kendo, der Tsuki, der auf den unter dem Kinn angebrachten Kehlkopfschutz ausgeführt wird.

Ein Men wird aus Baumwollmaterial gefertigt. Das Gesichtsgitter (Mengane) besteht typischerweise aus einer Aluminium- oder Titanlegierung. Je nach Ausführung können empfindliche Stellen des Men mit Leder überzogen sein, um die Lebensdauer zu erhöhen.

Gehalten wird der Men von den Men-Bändern (Men-Himo), die am Gesichtsgitter befestigt werden. Zur Polsterung und zur Schweißaufnahme wird unter dem Men ein Tuch aus Baumwolle getragen, das Tenugui (auch Hachimaki).

Quelle: Wikipedia - Men
Mensur
Mensur (lateinisch mensura, „Abmessung“) ist ein traditioneller, streng reglementierter Fechtkampf zwischen Mitgliedern jeweils verschiedener Studentenverbindungen mit scharfen Waffen. Der Begriff gründet auf dem fechttechnischen Fachbegriff „Mensur“, der seit dem 16. Jahrhundert einen festgelegten Abstand der Fechter zueinander bezeichnet.

Mensuren werden je nach Hochschulort mit Korbschlägern oder Glockenschlägern gefochten. Die Fechter sind heute fast vollständig gegen Verletzungen geschützt. Lediglich Teile von Kopf und Gesicht sind frei und können teilweise verletzt werden. Durch solche Verletzungen entstehende Narben heißen Schmiss. Vereinzelt fechten auch Schülerverbindungen Mensuren

Quelle: Wikipedia - Mensur
Morihei Ueshiba
Morihei Ueshiba (jap. 植芝盛平 Ueshiba Morihei; 14. Dezember 1883 in der Präfektur Wakayama, † 26. April 1969) war der Begründer der modernen japanischen Kampfkunst Aikidō.

Quelle: Wikipedia - Morihei Ueshiba

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