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Kampfsportlexikon

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Muay Thai
Muay Thai (oder auch Thaiboxen) ist eine Kampfsportart. Sie ist der Nationalsport Thailands.

Quelle: Wikipedia - Muay Thai
Muay Thai Boran
Muay Thai Boran

(in Thai: มวยไทยโบราณ, manchmal auch als Muay Thai Buran transliteriert) ist der klassische Thaiboxkampf, die traditionelle Form des Muay Thai, dabei bedeutet Boran (โบราณ) „traditionell“, „alt“ (Wortanleihe aus der Pali-Sprache).

Muay Thai Boran ist eine sehr komplexe traditionelle Kampfkunst, welche nicht nur das Kämpfen mit unterschiedlichen Waffen, sondern auch Bewegungen beinhaltet, die weit über die waffenlosen Techniken des heutigen Muay Thai hinausgehen. Diese Techniken basieren auf die Nachahmung der Bewegungen verschiedenster Tiere, die in Formen zusammengefasst sind.

So entstanden über die Jahrhunderte wie auch bei anderen Kampfkünsten (aus Indien, China, Vietnam, Malaysien, Indonesien usw.) mehrere Tierformen, wie z.B. die Kranich-, Wasserbüffel-, Kampfhahn- und Tigerform, die zu den heutigen Stilen perfektioniert wurden.

Quelle: Wikipedia - Muay Thai Boran
Naginatado
Naginatadō (jap. 薙刀道/長刀道) ist die Kunst des Kampfes mit der japanischen Naginata; dies ist eine Art von Hellebarde, die etwa wie eine Kurzschwertklinge (Wakizashi) an einer langen Stange aussieht. Die Gesamtlänge der Waffe beträgt etwa 7 shaku, also ca. 2,12 m.

Quelle: Wikipedia - Naginatadō
Nervendruckpunkt
Nervendruckpunkt finden ihre Anwendung in verschiedenen Kampfsport- und Selbstverteidigungsarten (z. B. im Hap Ki Do, Aikido oder Jiu Jitsu).

Quelle: Wikipedia - Nervendruckpunkt
Obi
Obi (帯, jap.) ist der Gürtel, z.B. auch des Kimono.

Im japanischen Kampfsport gehört er zu jedem Keikogi (Sportkleidung für Budō-Sportarten) und dient meist funktional zum Zusammenhalten des Uwagi (Anzugjacke). Im Iaidō und im Kenjutsu dient er auch zum Tragen des Schwerts in der Scheide. Außerdem zeigt er in vielen Budō-Sportarten den Fortschrittsgrad eines Kämpfers an.

Quelle: Wikipedia - Obi
ÖFV
Der Österreichischer Fechtverband (ÖFV) ist der österreichische Dachverband für den Fechtsport und gehört somit dem Internationalem Fechtverband (FIE) an.

Quelle: Wikipedia - Österreichischer Fechtverband
Onogawa Kisaburo
Onogawa Kisaburo, japanisch 小野川喜三郎, (* 1758 in der Präfektur Shiga; † 30. April 1806) war ein japanischer Sumōringer der späten Edo-Zeit. Er gehört zu den beiden frühesten historisch belegten Yokozuna und gilt bis heute offiziell als fünfter Inhaber dieses Ranges.

Quelle: Wikipedia - Onogawa Kisaburo
Ozeki
Ōzeki (jap. 大関, wörtlich: große Barriere) ist der zweithöchste Rang im Sumō, hinter dem Yokozuna, und zählt wie dieser zu den oberen Sanyaku. Bis 1890 war Ōzeki der offiziell höchste Rang auf der Banzuke (Rangliste). Um Ōzeki zu werden, muss der Sumō-Ringer grundsätzlich 33-35 Siege innerhalb von drei aufeinanderfolgenden basho (Turnieren) in den beiden Rängen unterhalb von Ōzeki erreichen. Ein Ōzeki genießt das Privileg, dass er seinen Rang nicht wegen eines einfachen Make-koshi (mehr Niederlagen als Siege in einem Turnier) verlieren kann. Nach einmaligem Make-koshi wird er lediglich zum Kadoban (abstiegsgefährdet). Erleidet er jedoch zwei Make-koshi in Serie, wird er zum Sekiwake zurückgestuft. Er hat aber beim nächsten Turnier die Chance, mit mindestens 10 Siegen zum Ōzeki-Rang zurückzukehren. Tochiazuma ist der bisher einzige Ringer, der seit Einführung der Regel 1969 diesen Wiederaufstieg gleich zweimal schaffte.

Quelle: Wikipedia - Ōzeki
Pale
Pale (griechisch), der Ringkampf war eine wichtige Übung in der altgriechischen Gymnastik, welche in der Gruppe des Pentathlon die fünfte Stelle einnahm.

Quelle: Wikipedia - Pale
Parade
Der Begriff Parade (v. französ.: parade aus: parer bereiten; abwehren) bezeichnet im Fechten die Abwehr eines Angriffs durch einen Schlag gegen die gegnerische Waffe oder eine abdrängende Bindung der Waffe

Quelle: Wikipedia - Parade
Pinan
Pinan ist ein Karatebegriff für die ersten fünf Grundkatas die Itosu aus der alten Kushanku entwickelte. In anderen Stilrichtungen werden sie auch als Heian 1-5 bezeichnet.

Sie bestehen aus:.
  • Pinan Shodan
  • Pinan Nidan
  • Pinan Sandan
  • Pinan Yodan
  • Pinan Godan

Quelle: Wikipedia - Pinan
Planche
Die Planche oder Fechtbahn ist die Fläche, auf der sich die Sportler beim Fechtsport bewegen.

Quelle: Wikipedia - Planche
Qi
Qì, gleichbedeutend mit Ch'i (chin. 气/氣, W.-G. Ch'i), in Japan als Ki (Kanji: 気) und in Korea als Gi bekannt, bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten.

Quelle: Wikipedia - Qi
Qigong
(chin. 气功/氣功, qìgōng, W.-G. ch'i-kung) ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist, die auch Teil der traditionellen Chinesischen Medizin ist. Auch Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die Übungen sollen nach Überzeugung Ihrer Anhänger der Anreicherung und Harmonisierung des Qi dienen.

Quelle: Wikipedia - Qigong
Queensberry-Regeln
Die Queensberry-Regeln bezeichnen die Basisregeln des modernen Boxsportes.

In den Queensberry-Regeln ist unter anderem
  • das Tragen von Boxhandschuhen,
  • das Auszählen bis Zehn bei Niederschlagen
  • die Rundenzeit von 3 Minuten (mit einminütiger Pause) festgelegt.

Quelle: Wikipedia - Queensberry-Regeln
Raiden Tameimon
Raiden Tameimon, japanisch 雷電爲右エ門, eig. Seki Tarokichi (* Januar 1767 in Oishi, Präfektur Nagano; † 11. Februar 1825) gilt bis heute als einer der herausragendsten Sumōringer der Geschichte, obwohl er den Großmeistertitel Yokozuna niemals verliehen bekam.

Quelle: Wikipedia - Raiden Tameimon
Randori
Randori (jap. 乱取り, wörtlich: das Chaos nehmen) ist eine Kampfform in den japanischen Kampfkünsten.

Das Randori ist eine Übungsform in der sich zwei oder mehr Praktizierende einer Budō-/Bujutsu-Disziplin gegenüberstehen und (in meist lockerer Form) versuchen, die erlernten Techniken anzuwenden, oder auch spielerisch zu improvisieren.

Der Sensei kann sowohl die Angriffstechniken, als auch die Verteidigungstechniken zu Übungszwecken einschränken. Ferner gibt es verschiedene Formen des Randori, etwa Bodenrandori (ähnelt äußerlich dem Ringkampf), Wurfrandori (abwechselndes Werfen aus der Bewegung), Selbstverteidigungsrandori (freie Angriffe und freie Abwehr) sowie Kombinationen daraus.

Ein Randori wird von strenger Etikette regiert. So findet vor dem Beginn eine formelle Begrüßung (Verneigung voreinander und dem Lehrer) statt, des Gleichen am Ende. Gibt einer der Kämpfer auf (zum Beispiel durch Klopfen auf die Matte oder die Rufe Maitta!, Mate! oder Yame!), so muss der Überlegene sofort nachgeben.

In vielen Disziplinen ist das Randori Bestandteil von Prüfungen.

Quelle: Wikipedia - Randori
Rapier
Mit Rapier französisch rapière = Degen, spanisch Espada Ropera = ein Schwert, das zur „Garderobe“ getragen wurde) bezeichnet man eine seit dem frühen 16. Jahrhundert im europäischen Raum verbreitete Stich- und Hiebwaffe.

Quelle: Wikipedia - Rapier
Rei
ist ein japanischer Dankes- und Höflichkeitsausdruck, der in Deutschland insbesondere in den japanischen Kampfkünsten in Verbindung mit einer Verneigung benutzt wird. In Japan selber ist es tief in der Gesellschaft verwurzelt. So wird Rei von Schulklassen zu Beginn des Unterrichts oder bei Firmenbesprechungen benutzt.

In den Budo-Disziplinen beginnt und endet eine Übungsstunde mit einer gemeinsamen Verneigung (rei ni hajimari, rei ni owaru). Die Art, Anzahl und Ausführung dieser Verbeugungen hängt vom Dojo ab. Allgemein wird sich vor dem Shomen (Shomen ni rei) und/oder vor dem Lehrer (Sensei ni rei) verbeugt, was in Deutschland auch Angrüßen genannt wird. In Disziplinen, in denen mit dem Schwert gearbeitet wird, kann zudem die Verneigung vor dem Schwert (Katana ni rei) zur Begrüßung gehören. Diese Verneigung hat keine religiöse Bedeutung, sondern ist als Geste der Höflichkeit zu verstehen: "Danke, dass ich hier üben darf."

Ob vor dem Beginn einer jeden einzelnen Übung eine Verneigung vor dem jeweiligen Übungspartner (Otagai ni rei) vorgeschrieben ist, hängt von den üblichen Gepflogenheiten im Dojo ab. Die Verneigung kann im Sitzen (Zarei) oder Stehen (Ritsurei) erfolgen.

Die Meditationsphase, die durch das Rei abgeschlossen wird, wird oft durch "Mokuso" (eine Form der Meditation) eingeleitet.

Quelle: Wikipedia - Rei
Reishiki
(jap. 礼式, auch Reigi, Reiho oder nur Rei) ist die Gesamtheit der Verhaltensregeln in den japanischen Kampfkünsten.

Welche Rituale und Höflichkeitsregeln mit welcher Strenge zu beachten sind, ist von Dōjō zu Dōjō verschieden, aber folgende Regeln gelten an den meisten Orten des Weges, unabhängig von der dort geübten Disziplin:

* Verschiedene Formen von Rei werden verlangt.
* Im Dojo werden keine Schuhe getragen.
* Pünktlichkeit.
* Allgemeine Höflichkeit, Demut und Umsicht in Rede und Tat.
* Respekt vor dem Lehrer, den Mitschülern und dem Ort.
* Die Kleidung und Ausrüstung muss sorgsam gepflegt werden.
* Der eigene Körper soll sauber und gepflegt sein.
* Bei Verspätung oder vorzeitigem Trainingsabbruch ist der Lehrer zu unterrichten.
* Während des Unterrichts soll nicht unnötig gesprochen werden.
* Essen, Trinken, Kaugummi kauen im Dōjō ist nicht gestattet.
* Sei strebsam und engagiert.

Quelle: Wikipedia - Reishiki