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Doktor Kung Fu

Andreas Hosch

Die Staatsuniversität Plodiv in Bulgarien und die Europäische WingTsun Organisation bieten in Kooperation das Studium „Sportpädagogik, Spezialisierung WingTsun“ an.

Der „Doktor Kampfkunst“ – es gibt ihn wirklich. Ende April starteten auf Schloß Langenzell bei Heidelberg 40 Pioniere den neuen Fernstudiengang, den sie als Bachelor, Magister oder Doktor beenden werden. Mehrmals im Jahr werden sie an Vorlesungen an der Staatsuniversität in Bulgarien und an der WingTsun-Trainerakademie auf Schloß Langenzell teilnehmen. Der weitere Unterrichtsstoff wird im Heimstudium erarbeitet.


WingTsun (übersetzt: schöner Frühling) ist eine chinesische Kampfkunst, die sich in Europa wachsender Beliebtheit erfreut. Allein im deutschsprachigen Raum gehören der Europäischen WingTsun Organisation 2000 Schulen und über 50.000 Mitglieder an. Viele WingTsun-Ausbilder haben ihr Hobby bereits zum Beruf gemacht und konzentrieren sich voll auf das Unterrichten dieser Kampfkunst.

Neu ist, dass dies bald auch mit akademischem Abschluss möglich ist. Der Studiengang nennt sich „Sportpädagogik, Spezialisierung WingTsun“ und bietet wohl weltweit erstmals die Möglichkeit, den Doktortitel in marziellen Künsten zu erlangen.

Die Idee, WingTsun als Studienfach zu etablieren, stammt von Dr. Keith Kernspecht, der diese Kampfkunst Mitte der siebziger Jahre nach Europa brachte und die heute weltgrößte Organisation für Kampfkunst, die Europäische WingTsun Organisation, gründete. „In Japan gehört es beispielsweise zum guten Stil, einen solchen zu beherrschen. Und viele Manager zitieren Sun Tsu, aber nur wenige wissen worüber sie reden. Wir hingegen wollten einen praktischen Studiengang, der die Kampfkunst als ganzes erfasst“, erklärt Kernspecht, der mit dem 10. Großmeistergrad der zweithöchstgraduierte WingTsun-Experte der Welt ist.

Lange suchte er nach einem passenden Kooperationspartner, der sowohl in klassischen Sportarten wie auch in den Kampfkünsten über eine entsprechend hohe Reputation verfügt. Fündig wurde er in Bulgarien, an der Weltmeisterschmiede in Plodiv, wo bereits seit Jahren Kampfkünste unterrichtet werden und nun auch WingTsun als Studienfach anerkannt ist.

Aber so exotisch der Studiengang klingt, für Möchtegern-Bruce Lees ist er nicht geeignet.
„Wir nehmen das Thema sehr ernst“, erklärt Kernspecht, der auf die verschiedenen Studienfächer verweist. Neben der Kampfkunst erwarten die Studenten die klassischen Inhalte eines Sportstudiums: Leichtathletik, Schwimmen, allgemeine Anatomie, Biomechanik, Sportmedizin und Trainingslehre gehören genauso dazu wie die modernen Trendsportarten Snowboarding, Golf oder Kite-Surfing.

Theoretische Themen wie Ernährung, Psychologie und Philosophie stehen auf dem Lehrplan neben chinesischer Strategemkunde und „English for Martial Arts“.

Die Studenten, die Ende April das erste Semester begonnen haben, verfügen alle über Vorkenntnisse im WingTsun. Das muss aber nicht so bleiben, versichert Großmeister Kernspecht: „WingTsun-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwenig. In der Regel-studienzeit von fünf Jahren ist es auch für Anfänger möglich, im Laufe des Studiums, den Abschluss zu erreichen.“

Dann hat man nicht nur den ersten Lehrergrad im WingTsun, man ist auch Doktor des Kung Fu.



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André Karkalis

Karkalis PR
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