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Somodi und Golubytskyi neue Bundestrainer

Fotolia_scusi

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Die Tauberbischofsheimer Lajos Somodi und Sergeii Golubytskyi sind seit heute die neuen, verantwortlichen Bundestrainer Damenflorett. Diese Entscheidung gab das Präsidium des Deutschen Fechter-Bundes bekannt.

Der 55-jährige Somodi fungiert ab sofort als Bundestrainer Damenflorett der Aktiven.


Sergeii Golubytskyi betreut zukünftig den deutschen Damenflorett-Nachwuchs als verantwortlicher Disziplintrainer.

Beide sind national und international bekannte Größen.

Lajos Somodi betreut seit langem im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim weite Teile der Nationalmannschaft im Damenflorett und war auch schon in verantwortlicher Funktion als Disziplintrainer bei Welt- und Europameisterschaften erfolgreich.

Mit dem Mannschaftsgold im Damenflorett in Seoul 1988, sowie Silber im Einzel an gleicher Stelle von Sabine Bau und der Silbermedaille im Einzel von Rita König 2000 in Sydney, feierte der gebürtige Ungar seine größten Erfolge.

Sergeii Golubytskyi (39), Ehemann und Trainer von Carolin Golubytskyi und selbst vierfacher Einzelweltmeister im Herrenflorett, wechselte nach dem Ende seiner sportlichen Karriere auf die Trainerbank. Er schloss 1993 sein Fecht-Trainerstudium in Kiew ab, diplomierte zudem 2005 als Fechtmeister an der Nationalen Fechtakademie Italiens. Über verschiedene Stationen im Ausland kam er 2007 nach Deutschland. Seit 2008 arbeitet als Trainer in Tauberbischofsheim.

Beide werden zukünftig eng miteinander, zudem mit dem verantwortlichen Fachbereichstrainer Jochen Behr zusammenarbeiten. Sie streben eine intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen interessierten Vereinstrainern in Deutschland an.

In einer ersten Stellungnahme erklärte Gordon Rapp, Präsident des Deutschen Fechter-Bundes: „Lajos Somodi und Sergeii Golubytskyi wissen, was von ihnen erwartet wird. Sie haben das Potenzial, diese Erwartungen zu erfüllen. Eine zielführende Arbeit mit den Sportlerinnen des DFB, allen voran dem Olympiateam von Peking 2008, wird zu herausragenden Erfolgen in den kommenden vier Jahren führen, darauf freue ich mich jetzt schon."

Manfred Kaspar, Sportdirektor des DFB, kommentierte die Entscheidung des Präsidiums mit den Worten: „Ich bin fest überzeugt, dass unsere Fechterinnen und Trainer gemeinsam einen Schritt nach vorne machen werden. Sie werden sich aus der internationalen Klasse, die sie schon sind, in die absolute Weltspitze entwickeln.“

Auch der Vizepräsident Leistungssport im DFB, Daniel Strigel, zeigt sich nach der Entscheidung optimistisch: „Jede der Fechterinnen, die in Peking am Start waren, braucht noch einen kleinen Schritt bis in die Weltspitze, auch im Nachwuchs-Kader des DFB können einige den Anschluss schaffen. Ich wünsche den Fechterinnen allen Erfolg auf ihrem persönlichen Weg. Wertvolle Unterstützer dabei werden die beiden neu berufenen Trainer sein, auch ihnen wünsche ich allen Erfolg. Vollstes Vertrauen und Unterstützung seitens des DFB ist ihnen sicher.“


Lajos Somodi kommentierte seine Berufung zum verantwortlichen Disziplintrainer der Florett-Damen mit den Worten: „Ich bin sehr motiviert und freue mich auf die Arbeit. Zusammen mit meinen Kollegen will ich noch einmal miterleben, wie die deutschen Fechterinnen ganz oben stehen.“

Sergeii Golubytskyi, der nach Ende der Junioren-Weltmeisterschaften in Belfast (04.04.-13.04.2009) offiziell die Funktion des Nachwuchs-Bundestrainers antritt, fügt hinzu: „Ich bin begeistert von der neuen Aufgabe und glücklich, das Vertrauen bekommen zu haben. Mir ist klar, dass die Herausforderung für mich und die Fechterinnen groß ist. Wir werden alles geben, um Deutschland im Nachwuchs und bei den Aktiven im Kreis der führenden Fechtnationen zu etablieren.

www.fechten.org

 

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