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Allgemeine Begriffe

D

Dan
Als Dan jap. 段, Stufe, Meister) wird in japanischen Kampfkünsten Budō, teilweise auch in koreanischen Kampfkünsten und neuerdings auch im chinesischen Kampfsport Wushu ein Fortgeschrittenengrad bezeichnet. Die japanische Bezeichnung "Dan" wird dabei als Synonym für das chinesische "Duan" verwendet.

Der niedrigste Grad (der 1. Dan) folgt auf den 1. Schülergrad (Kyū). Der 1. Schülergrad ist der höchste, die Rangfolge bei Lehrer- und Schülergraden ist also vertauscht.Die Prüfung zum ersten Dan kann erst ab dem 18 Lebensjahr abgelegt werden.Der höchste Dan ist meist der 10. Dan; teilweise – z.B. im Aikikai-Aikidō – wird zurzeit jedoch kein höherer Grad als der 9. Dan verliehen.

Quelle: Wikipedia - Dan
Dangsudo
Dangsudo (auch Tang Soo Do oder Tangsudo geschrieben) - "die Kunst chinesischer Hand", ist eine moderne koreanische Kampfkunst.

Sie ist auf Disziplin und das Praktizieren von Formen (Kata) und anderen Bewegungsfolgen der Selbstverteidigung konzentriert. Hwang Kee, Gründer dieser Kunst, erklärte, dass er den Stil aus alten Texten und Künsten, wie etwa Subak (eine ältere koreanische Kampfkunst) geschaffen hatte, während er in den 30er Jahren in der Manchurai lebte. Das japanische Karate (chin. Tang Shou Dao) und die chinesischen inneren Kampfstile sollen Dangsudo beeinflusst haben. In vielen Aspekten hat Dangsudo Ähnlichkeiten zu Karate und Taekwondo, es legt jedoch ähnlich wie das traditionelle Karate wenig Wert auf sportliche Wettkämpfe.

Quelle: Wikipedia - Dangsudo
Dao
Das Dao (chin. 刀) ist ein einschneidiges chinesisches Schwert.

Die einhändig geführte Waffe leitet vom mongolischen Reiterschwert ab, wurde in China aber von Fußsoldaten geführt. Es konnte sowohl als Hieb- als auch als Stichwaffe, meist in Kombination mit einem Rundschild - eingesetzt werden.

Quelle: Wikipedia - Dao
DDK
Deutsches Dan-Kollegium (e.V. (DDK) ist ein Dachverband für sämtliche Budosportarten in Deutschland. Er wurde am 20. September 1952 in Stuttgart gegründet und ist die erste und älteste Budo-Organisation Deutschlands. Nach der Gründung erhielt es vom Kodokan vertraglich die Legitimation, in Deutschland Judo zu lehren und sowohl Kyu- als auch Dan-Prüfungen abzunehmen. 1956 wurde das DDK Mitglied im Deutschen Judobund, wobei das DDK weiterhin für das Lehr- und Prüfungswesen verantwortlich war. 1982, zum 30 jährigen Bestehen des DDK, erneuerte der Kodokan den Vertrag, in welchem dem DDK das Graduierungsrecht erteilt wurde.

Quelle: Wikipedia - Deutsches Dan-Kollegium
Deutsches Dan-Kollegium
Das Deutsche Dan-Kollegium e.V. (DDK) ist ein Dachverband für sämtliche Budosportarten in Deutschland. Er wurde am 20. September 1952 in Stuttgart gegründet und ist die erste und älteste Budo-Organisation Deutschlands. Nach der Gründung erhielt es vom Kodokan vertraglich die Legitimation, in Deutschland Judo zu lehren und sowohl Kyu- als auch Dan-Prüfungen abzunehmen. 1956 wurde das DDK Mitglied im Deutschen Judobund, wobei das DDK weiterhin für das Lehr- und Prüfungswesen verantwortlich war. 1982, zum 30 jährigen Bestehen des DDK, erneuerte der Kodokan den Vertrag, in welchem dem DDK das Graduierungsrecht erteilt wurde.

Aufgrund finanzieller Streitigkeiten kam es Anfang der 90er Jahre zum Zerwürfnis zwischen DDK und Judobund, was schließlich mit dem Ausschluss des DDK aus dem Judobund endete.

Das DDK pflegt seitdem als eigener Verband den Breitensport und das von Jigoro Kano gelehrte Judo. Im Gegensatz zum Judobund erkennt das DDK die Prüfungen des anderen Verbandes an.

Quelle: Wikipedia - Deutsches Dan-Kollegium
Dojo
Dōjō (jap. 道場, Ort des Weges) bezeichnet einen Trainingsraum für verschiedene japanische Kampfkünste (Budō) wie z. B. Karate, Jūdō oder Aikidō. Im übertragenen Sinne steht der Begriff auch für die Gemeinschaft der dort Übenden.

Quelle: Wikipedia - Dōjō
Dojokun
Dōjōkun(jap. 道場訓, Dōjōregeln oder Regeln für das Training der Kampfkünste) sind die Verhaltensregeln des Budo. Überliefert und verbreitet wurden sie unter anderem durch Sakugawa um das Jahr 1750. Angeblich gehen sie zurück auf Regeln, die schon der buddhistische Mönch Bodhidharma in Indien aufgestellt haben soll. Heute begegnet man dem Dōjōkun noch immer in traditionell-orientierten Kampfkunstschulen des Kobudō und Gendai-Budō.

Quelle: Wikipedia - Dōjōkun
Dolch
Der Dolch (Lat. dolo) ist ein kurzes, meist zweischneidiges Messer, bzw. eine Stichwaffe mit symmetrischem Griff. Er ist, anders als Degen, Säbel und Florett, nicht zum Fechten geeignet, kann aber als zweite Waffe - z. B. als Klingenbrecher - im Kampf zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zum einfachen Messer, das mehr zum Schneiden ausgelegt ist, ist der Dolch zum Stechen konzipiert. Da Dolche zweischneidig sind, ist der Schneidenwinkel pro Schneide doppelt so groß wie der eines Messers mit vergleichbarer Schneidenbreite, also stumpfer. Aus diesem Grunde eignen sich Dolche weniger für Schneidarbeiten. Zudem sind Dolche auf Grund ihrer Verwendung als Stichwaffe meist dicker als Messer mit der gleichen Schneidenbreite, um mehr Stabilität zu erreichen.

Quelle: Wikipedia - Dolch