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Shomen
(jap. 正面 , Vorder-/Frontseite) bezeichnet in Japan die Vorderseite eines Kampfkunst-Dōjō, an der sich der Kamiza (Schrein) befindet. Traditionell liegt das Shōmen dem Eingang gegenüber und wird – so verlangt es Reishiki, die Etikette – beim Betreten wie eine Person, das heißt mit einer Verbeugung, gegrüßt. Oft ziert das Shōmen auch ein Bildnis großer Meister oder, wie früher in Japan üblich, eine Urne mit der Asche der Gründer des Dōjōs.

Die besonders traditionell orientierte Etikette gibt sogar vor, mit welchem Fuß zuerst man sich dem Kamiza nähern muss, oder in welcher Richtung man sich drehen muss, wenn man sich diesem zu- oder von diesem abwendet.

Neben dem Gruß beim Betreten und Verlassen des Dōjō wird auch zu Beginn einer jeden Trainingseinheit dem Shōmen, noch vor dem Sensei, mit einer Verbeugung im Sitzen (Rei) Respekt und Höflichkeit gezollt.

Quelle: Wikipedia - Shōmen
Sifu
Sifu (chin. 師父, shīfù, alternativ Si-Fu (genauer si1 fu6, Aussprache im Kantonesischen), shi-fu, chi-fu ) wird in den chinesischen Kampfkünsten als Anrede für den Kung-Fu-Lehrer verwendet.

Übersetzt heißt Sifu Lehrer-Vater und ist nicht nur auf die Kampfkünste bezogen. Ein weibliches Gegenstück zum Sifu gibt es nicht, es wird derselbe Name dafür verwendet. Der Schüler bekundet seinen Respekt vor dem Lehrer, indem er ihn nur mit diesem Titel anspricht. chin. 師傅, shīfu, Lehrer-Lehrer, also in etwa Lehrer wird zur Anrede von Kung-Fu Lehrern benutzt, von denen man nicht selbst lernt.

Quelle: Wikipedia - Sifu
Sokaku Takeda
Sokaku Takeda (武田惣角 Takeda Sōkaku) (* 10. Oktober 1859 in Aizu; † 25. April 1943) gehörte zu den letzten Samurai und war ein bekannter Kampfkunstlehrer. Er wurde als Neuentdecker des Daitō-Ryū und als Lehrer des Morihei Ueshiba, des Erfinders von Aikido, sowie von Choi Yong-sul dem Erfinder von Hapkido bekannt.

Quelle: Wikipedia - Sokaku Takeda
Sparring
Sparring ist eine Form des Trainings, das es in vielen Kampfsportarten gibt. Es handelt sich um ein Kämpfen ähnlich wie im Wettkampf, jedoch mit geänderten Regeln und Abmachungen, die Verletzungen weitgehend verhindern sollen. Die Absicht des Sparrings ist normalerweise, die Fähigkeiten der Teilnehmer zu verbessern, während im Wettkampf ein Sieger ermittelt werden soll. Das Wort stammt aus dem Englischen to spar ( = sich mit jemandem auseinandersetzen) und wurde im deutschsprachigen Raum zunächst nur für das Boxen verwendet.

Quelle: Wikipedia - Sparring
Ssireum
Ssireum ((korean. 씨름) ist eine alte Form des Ringens, die nur in Korea verbreitet ist. Es basiert auf relativ einfachen Regeln, die denen des japanischen Sumō ähneln. Die ältesten erhaltenen Spuren des Sports stammen aus dem 4. Jahrhundert, es wird ihm jedoch teilweise ein Alter von bis zu 5.000 Jahren zugeschrieben. Heute wird eine modernisierte Form von Amateuren und Profis betrieben.

Quelle: Wikipedia - Ssireum
Tori und Uke
Tori (取り, jap. Nehmender, Greifender, Handelnder) und Uke (受け, jap. Annehmender, Erleidender, Verteidiger) sind Bezeichnungen für verschiedene Rollen beim Partnertraining in vielen japanischen Kampfkünsten.

Quelle: Wikipedia - Tori und Uke
Uchi-Deshi
Ein Uchi-Deshi (jap. 内弟子, dt. Lehrling, innerer Schüler) war ein Hausschüler eines Budō-Meisters.

Der Uchi-Deshi wohnte im Dōjō des Meisters. Er sorgte für die Organisation des Trainingsbetriebes und half bei Haushalts- und Büroarbeiten. Dafür bekam er Verpflegung, persönliche Zuwendung und erfuhr eine intensive und detaillierte Trainingsunterweisung durch den Meister.

Quelle: Wikipedia - Uchi-Deshi
Uwagi
(上衣 oder 上着) ist ein japanisches Wort für Jacke.

Die zum Keiko-Gi gehörende Jacke in Budo-Künsten (Kampfkünste) wird fachsprachlich mit diesem Begriff belegt.

Das Aussehen eines Uwagi kann stark variieren. Die einfachste Form besteht aus einem einfachen weißen Stoff der Stärke 8 oz., aus Leinen oder (heute meist) Baumwolle. Getragen werden Uwagi stets mit der linken Seite über der rechten, eine Ausnahme besteht im Todesfall.

Je nach Verwendungszweck sind andere Farben, Stärken und spezielle Gewebemuster möglich.

Einige Modelle verwenden eine einfache Schnürung auf Höhe der Taille zur Befestigung der beiden Seitenteile seitlich an der Hüfte.

Quelle: Wikipedia - Uwagi
Wurftechnik
Im Kampfsport wird eine Technik als Wurftechnik (jap. Nage, engl. Takedown oder Throw) bezeichnet, bei welcher der Gegner geworfen, sein Gleichgewicht gebrochen oder er auf sonstige Weise zu Boden gebracht wird. Dabei lassen sich die verschiedenen Wurftechniken grob in Voll- und Halbwürfe unterteilen.

Quelle: Wikipedia - Wurftechnik
Wushu
(chin. 武术/武術 „Kampfkunst“) ist ein Sammelbegriff für die chinesischen Kampfkünste. Andere Bezeichnungen dafür sind Gúoshù (chin. 國術 „Nationale Kunst“) oder Quánfǎ (chin. 拳法, kant. Kuen Fat „Methode der Faust (-kampftechnik)“). Im Westen wird häufig fälschlicherweise der Begriff Kung Fu (chin. 功夫, Gōngfu „Etwas durch geduldige/harte Arbeit Erreichtes“) verwendet.

Quelle: Wikipedia - Wushu
Xingyiquan
Xingyiquan oder Xing Yi Quan (chin. 形意拳, Xíngyìquán, W.-G. Hsing-i Ch'üan) ist eine chinesische Kampfkunst und zählt zu den sogenannten inneren Kampfkünsten. Ältere Namen sind Xinyi Quan, Xinyi Luhe Quan und Yi Quan, wobei Yi Quan auch eine modernere innere Kampfkunst bezeichnet, die aus dem Xingyiquan entstanden ist.

Die Techniken sind explosiv, geradlinig und vom äußerlichen Ablauf her nicht sonderlich kompliziert. Obwohl die Ausführungen schnell und kraftvoll sind muss der Übende jedoch entspannt bleiben und vermeiden "grobe Muskelkraft" zu verwenden. Deshalb ist es weitaus schwieriger die Bewegungen zu berherschen, als es auf den ersten Blick scheint. Hier liegt auch der "innere Aspekt" dieser Kampfkunst verborgen.

Quelle: Wikipedia - Xingyiquan
Yang Luchan
Der Chinese Yang Luchan(chin. 楊露禪, W.-G. Yang Lu-ch'an, 1799-1872) auch bekannt als Yang Fukui (chin. 楊福魁, W.-G. Yang Fu-k'ui) ist der Begründer des Yang-Stils der inneren Kampfkunst Taijiquan.

Quelle: Wikipedia - Yang Luchan
Zanshin
Zanshin(残心, jap. balancierter Geist) ist ein Konzept aus den japanischen Kampfkünsten.

Zanshin bezeichnet einen körperlichen und geistigen Zustand erhöhter Wachsamkeit, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration nicht nur, aber insbesondere in Kampfsituationen.

Den Körper und den Geist als voneinander getrennt zu betrachten ist dem fernöstlichen Denken fremd. Zanshin bezieht sich also auf den ganzen Menschen. Äußerlich ist Zanshin bestimmt durch korrekte Haltung (Shisei), korrekte Augenkontrolle (Metsuke), korrekten Abstand zum Gegner (Maai). Innere Aspekte von Zanshin sind unter anderem Harmonie (Riai) und Absichtslosigkeit.

Im Kampf ist das Ziel von Zanshin Lockerheit und Spontanität gepaart mit Kampfgeist. Elementarer Bestandteil ist, die Aufmerksamkeit nach einer Kampfaktion nicht abrupt fallen zulassen, sondern zuerst kontrolliert und bewusst wieder Maai herzustellen.

Quelle: Wikipedia - Zanshin
Zubon
(jap. ズボン) ist ein japanisches Wort für die Hose im westlichen Schnitt als Oberbekleidung in Abgrenzung zum Hakama.

Die zum Keiko-Gi gehörende Hose in Budo-Künsten (Kampfkünste) wird fachsprachlich mit diesem Begriff belegt.

Quelle: Wikipedia - Zubon