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Aiki-Ju-Jutsu

Aiki-Ju-Jutsu ist eine japanische Kampfkunst, die sich vor allem mit der waffenlosen Selbstverteidigung beschäftigt. Sie ist der Vorläufer des Aikido. Der Schwerpunkt liegt auf Wurf- und Hebeltechniken; Schläge und Tritte dienen zur Unterstützung der Technik. Ergänzend hierzu gibt es auch Techniken mit oder gegen verschiedene Übungswaffen, dann wird es zu der Kampfkunst Aikibudo.

Geschichte


Dem Mythos zufolge liegen die Wurzeln des Aikijujutsu in einer göttlichen Kampftechnik namens "Tegoi", welche auch der Ursprung des japanischen Sumo-Ringens ist. Nach den Aufzeichnungen der Takeda-Familie wandelte Kaiser Seiwa (850-880) das alte Ringkampfsystem um und schuf daraus eine Kampfkunst, die er an seine Nachkommen überlieferte und die einige Generation später an Minamoto Yoshimitsu (1045-1127) gelangte. In seinem Namen wurden die Techniken erstmals zusammengefasst. Das entstandene System erhielt in Anlehnung an sein Schloss den Namen Daitoryu.

Sein Sohn, Minamoto Yoshikiyo, wurde in die Provinz Kai verbannt und änderte seinen Familiennamen in Takeda. Von da an wurde das Aikijujutsu nur noch in der Takeda-Familie gelehrt und weitergegeben. Takeda Kunitsugu brachte diese Kunst nach Aizu, wo es sich zum Gotenjutsu (Palastwachentechniken) weiter entwickelte. Während der Meiji-Zeit fügte Takeda Sokaku (1859-1943) die beiden Systeme (das Aikijujutsu und das Gotenjutsu) zusammen und nannte es von da an Daitoryu-Aikijujutsu. Sokakus wohl bekanntester Schüler war Ueshiba Morihei, der Begründer des modernen Aikido. Traditionsgemäß gab er die Kunst an seinen Sohn Takeda Tokimune weiter.

Das derzeitige Oberhaupt des Daitoryu-Aikijujutsu ist Kondo Katsuyuki. Heutzutage gibt es viele Schulen und Stilrichtungen, die das kriegerische Erbe des alten Aizu-Clans weitertragen und noch heute wie damals unterrichten.

 
 

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