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Hier finden Sie einen Überblick über historische und moderne Kampfsportarten und Kampfkunst-Stile.

Kampfsport ist im deutschsprachigen Raum ein Sammelbegriff für die vielen verschiedenen Kampfstile. Besonders häufig wird der Begriff auch speziell mit der  asiatischen Tradition des japanischen Budo oder des chinesischen Kung-fu (eigentlich Wushu) verknüpft. Doch auch zahlreiche einheimische Kampfsportarten dürfen nicht vergessen werden. Zu den hierzulande bekanntesten Kampfsportarten gehören Boxen, Judo und Ringen.

In Fachkreisen wird meistens eine genauere Differenzierung zwischen Kampfsport und Kampfkunst verwendet. Im Kampfsport steht demnach der reglementierte sportliche Wettkampf im Vordergrund, bei dem es darum geht, zu gewinnen und besser zu sein als der Gegner. In den meisten Kampfsportarten werden keine Waffen verwendet, und wenn doch, dann nur Sportwaffen, die die Verletzungsgefahr verringern. Wettbewerbe im Kampfsport sind in der Regel Zweikämpfe, jedoch sind auch andere Wettbewerbsformen möglich.

Eine Kampfkunst hingegen befasst sich mit Selbstverteidigung und dem Verhalten in echten, unreglementierten Gefahren- oder Konfliktsituationen. Daher enthält jede Kampfkunst Kampftechniken, die zum Ziel haben, einen Gegner zu besiegen, häufig auch unter der Verwendung von Waffen. Darüberhinaus gehören zu einer Kampfkunst häufig andere Aspekte, wie beispielsweise die Vermeidung von Konflikten im Vorfeld, die generelle Erhöhung der Beweglichkeit, Kraft, Geschwindigkeit oder Selbstdisziplin.

Aiki-Ju-Jutsu ist eine japanische Kampfkunst, die sich vor allem mit der waffenlosen Selbstverteidigung beschäftigt. Sie ist der Vorläufer des Aikido.

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Aikido (jap. 合気道 oder 合氣道) ist eine moderne japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba als Synthese verschiedener Aspekte unterschiedlicher Budo-Disziplinen, vor allem aber als Weiterentwicklung des Daito-Ryu Aiki-Jujutsu begründet wurde.

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Bei Allkampf - Jitsu handelt es sich um eine Sportart mit Selbstverteidigungscharakter, die sich speziell in für diese Sportart entwickelten Selbstverteidigungstechniken und Übungsformen wieder findet.

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Modern Arnis ist eine Form der philippinischen Kampfkünste. Als eine 1000-jährige Tradition in den Philippinen wurden die Techniken der ursprünglich reinen Waffenkunst unter dem Begriff Kali zusammengefasst.

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Boxen ist ein Kampfsport, bei dem sich zwei Personen derselben Gewichtsklasse unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen.

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Esdo ist ein Gesundheits- und Selbstverteidigungssport, der in den 1980er Jahren in Deutschland von Kunibert Back, Peter Krenkler und Andreas Holzwart aus verschiedenen Vollkontaktkampfsportarten entwickelt wurde.

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Eskrima ist eine philippinische Kampfkunst, die waffenlosen Kampf, Stockkampf und Klingenkampf (Schwert, Doppelschwert, Speer, Schwert und Schild, sowie mit Messern) beinhaltet.

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Fechten ist in erster Linie eine Kampfsportart, die sich aus einer Kampftechnik heraus entwickelt hat. Vor ihrer Etablierung als Sportart war die Austragungsform als Duell weit verbreitet.

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Haidong Gumdo, auch Haedong Kumdo – die genaue Transskription und Schreibweise variiert zwischen den Organisationen –, ist ein Name für verschiedene Koreanische Kampfkunstverbände, die sich mit dem Schwert und dessen Gebrauch beschäftigen.

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Hapkido (oder Hap Ki Do, Hapgido, Habkido) ist ein koreanisch- japanisches Selbstverteidigungsystem, welches hauptsächlich aus Techniken und Prinzipien des Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu besteht.

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wikipedia
Iaido (jap. 居合道) ist der japanische „Weg des Schwertziehens“ und gehört zum großen Bereich der Budo-Disziplinen.

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Jiu/Ju- Jitsu/Jutsu (jap. 柔術 ?/i; „Die sanfte Kunst“ bzw. „Die Wissenschaft von der Nachgiebigkeit“) – ehemals auch als Yawara bekannt – ist eine von den japanischen Samurai stammende Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung.

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Judo (jap. 柔道 judo = (wörtlich) sanfter Weg (auch übersetzt mit dem Wortsinn von engl.: gentle = sanft, edel, vornehm) ist eine japanische Kampfsportart, deren Motto „Siegen durch Nachgeben” ist.

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Kali ist der Name einer umfassenden philippinischen, auf Waffenkampf basierenden Kampfkunst, verwandt mit Eskrima und Arnis. Kali konnte sich jedoch die traditionelle Klingenorientierung (Messer/Schwert) über die Kolonialzeit hinaus bewahren.

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Karate (空手, jap. „leere Hand“ bzw. „ohne Waffen in den Händen“) ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische Traditionen mit chinesischen und japanischen Einflüssen verschmolzen.

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Kempō Karate oder auch kurz Kempō (Kanji 拳法) ist eine Kampfkunst-Mischform, die während der Ming-Dynastie unter anderem aus der Kampfkunst der chinesischen Shaolin-Mönche (Shaolin-Quanfa) und deren okinawanischem Ableger, dem Tode, hervorgegangen ist.

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Ken-jitsu (Ken = jap. Schwert, Jitsu = jap. Wahrheit) war ursprünglich als kenjutsu (Ken = jap. Schwert, Jutsu = jap. Fertigkeit) eine Kriegskunst im feudalen Japan, bei welcher der Kampf mit dem Schwert gelehrt wurde.

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Kendo (jap.: 剣道 ken Schwert und do Weg oder Weise) ist eine abgewandelte, moderne Art des ursprünglichen japanischen Schwertkampfes (Kenjutsu = Schwertkunst), wie ihn Samurai erlernten und lebten. Kendo, als Weg, verfolgt nicht nur die Techniken und Taktiken des Schwertkampfes, sondern auch die geistige Ausbildung des Menschen.

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Kenjukate ist ein Kampfsport, der sich aus mehreren asiatischen Kampfkünsten zusammensetzt. Es ist ein "Allkampfsystem", das die wichtigsten Elemente aus jahrhundertealten fernöstlichen Budo-Künsten (Kendo, Judo, Karate, Taekwondo, Ju-Jitsu u. a.) und den Erkenntnissen neuzeitlicher Nahkampfmethoden vereint.

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Kickboxen (auch Kickboxing) ist ein Kampfsport, bei dem das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate und Taekwondo mit konventionellem Boxen verbunden wird. Ellbogen- und Kniestöße sind in einigen Staaten...

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Kyūdō (jap. 弓道; dt. „Bogen-Weg“) ist die über 500 Jahre alte Kunst des japanischen Bogenschießens.

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Kyusho Jitsu bezeichnet das Wissen um die vitalen Punkte des menschlichen Körpers und ihre Benutzung in den Kampfkünsten.

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Luta Livre bedeutet "freies Kämpfen" und beschreibt ein freies brasilianisches Ringkampfsystem, das effektive Gelenkhebel und Würgegriffe beinhaltet.

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 Modern-Tang-Soo-Do ( Modern= modern, steht im Modern Tang Soo Do für: neu, aktuell.
Tang = koreanisch, abgeleitet von TANG Dynastie, China. Soo= koreanisch für Hand/Hände auch Handkante, steht auch für unbewaffnete Hände.

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Als Ninjutsu (jap. 忍術) werden Kampfkünste bezeichnet, welche ihre Wurzeln in den Lehren der historischen Ninja-Schulen haben. Auch spricht man bei den Tarnungs- und Aufklärungstechniken der historischen Shinobi von Ninjutsu.

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Qigong (chin. 气功/氣功, qìgōng, W.-G. ch'i-kung) ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist, die auch Teil der traditionellen Chinesischen Medizin ist.

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Ringen ist ein Kraftsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel. Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte Pale (Ringkampf) zu den Disziplinen des Fünfkampfs, war aber auch Einzeldisziplin.

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Sumō (jap. 相樸, auch 大相撲 Ōzumō) ist eine ursprünglich aus Japan kommende Form des Ringkampfs. Der Begriff geht zurück auf japanisch sumō zu sumafu (dt. sich wehren). Einen Sumō-Kämpfer bezeichnet man als Sumōtori.

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Taekwondo (auch Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do) ist ein koreanischer Kampfsport und steht für Fuß (Tae), Faust (Kwon) und Weg (Do, hier ist der Weg des Geistes gemeint). 

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Das Tàijíquán (chin. 太极拳/太極拳, W.-G. T'ai-chi-ch'üan) auch T'ai-Chi-Ch'uan, verkürzend Tai Chi oder chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte innere Kampfkunst.

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Die japanische Kampfkunst „Tatsu-Ryu-Bushido“ wurde am 4. April 1987 von dem heutigen Oberhaupt „Saiko Shihan Christian Wiederanders“ in Limburgerhof / Deutschland ins Leben gerufen und 20 Jahre lang von 1987 bis 2007 auf den heutigen Stand entwickelt.

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Muay Thai (Thai: มวยไทย (oder auch Thaiboxen) ist eine Kampfsportart. Sie ist der Nationalsport Thailands.

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Vovinam Viêt Võ Dao ist eine Kampfkunst aus Vietnam. Vovinam wird ohne und mit Waffen ausgeübt. Es basiert auf dem Prinzip der Harmonie zwischen hart und weich. Es umfasst auch das Training des gesamten Körpers und nutzt Kraft und Reaktion des Gegners.

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Wing Chun (chin. 咏春/詠春 „schöner Frühling“) ist ein (süd-) chinesischer Kampfkunststil (in China mit dem Oberbegriff Wushu, im Westen mit dem Begriff Kung Fu bezeichnet).

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